Vier Multitalente als Kulturbotschafter

Das Modern Maori Quartett aus Neuseeland begeistert in der Bleckkirche

Mit ganz viel Humor und ohne elektronische Verstärkung brachten die vier Musiker des Modern Maori Quartett ihre Musik und Botschaft dem zahlreichen Publikum nahe.

Einer tritt als Solostimme an und die anderen unterstützen ihn und folgen mit ihrem Gesang – so entsteht der typische Maori Swing, der in der Bleckkirche auch viele jüngere Zuhörer begeisterte. PHOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Das war schön!“ Gut 90 Besucher erlebten in der Bleckkirche in der Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ ein Konzert mit sehr viel Stimmung. Die Zuhörer ließen sich von der Musik des preisgekrönten Quartetts mitreißen und wippten in den Kirchenbänken ausgelassen mit. Das zeitgenössische Maori-Ensemble, bestehend aus James Tito (Gesang, Gitarre), Maaka Pohatu (Gesang, Gitarre), Matariki Whatarau (Gesang) und Francis Kora (Gesang) möchte mit jedem seiner Auftritte, so auch in Gelsenkirchen, das stolze Erbe der Maori wiederbeleben.

Bei ihrem Auftritt in der Bleckkirche boten die Musiker ein crossover aus amerikanischer 60er, 70er Jahre Musik, ließen sich inspirieren vom „Rat Pack“, der berühmten amerikanischen Sänger- und Entertainergruppe. Dabei verschmolzen sie die uralte Maori-Kultur und australische Musik mit westlicher Unterhaltung. Heraus kam der wunderbare und ganz besondere Swing der Maori. Es wurde dabei auch unplugged gespielt, also ohne jegliche elektronische Verstärkung. Eine ungewöhnliche Mischung, die diesmal auch viele jüngere Zuhörer in die Bleckkirche zog. Menschen, die sonst nur selten überhaupt in die Kirche gehen. „Wie erreichen wir diese Kirchenfernen, so wie hierbei, auch sonst?“ Das fragt sich nicht nur Pfarrer Thomas Schöps, der für die Konzerte wie die Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ in der Bleckkirche zuständig ist.

Vielleicht spürten die Konzertbesucher, dass in Neuseeland, aus dem ja das Modern Maori Quartett stammt, die glücklichsten Menschen der Welt leben sollen. Die vier Musiker jedenfalls, die weltweit in Konzertsälen unterwegs sind, brachten ihre gute Laune und klasse Musik jetzt erstmals nach Gelsenkirchen. Jetzt beginnt erst einmal bis September eine Sommerpause. Danach geht die Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ weiter und die iranische Musikerin Sepideh Raissadat wird ihre Musik in der Bleckkirche - der Kirche der Kulturen - erklingen lassen.

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