Viel musikalische Tiefe

Requiem: Mozarts sagenumwobenes letztes Werk

Pfarrer Stefan Iwanczik begrüßt das Publikum in der Apostelkirche der Trinitatis-Kirchengemeinde Buer.

Pfarrer Stefan Iwanczik begrüßt das Publikum in der Apostelkirche der Trinitatis-Kirchengemeinde Buer.

In der gut besuchten Apostelkirche führte der Madrigalchor gemeinsam mit vielen Profimusikerinnen- und -Musikern Mozarts Requiem auf. FOTOS: CORNELIA FISCHER

In der gut besuchten Apostelkirche führte der Madrigalchor gemeinsam mit vielen Profimusikerinnen- und -Musikern Mozarts Requiem auf. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Am 18. November erklang das Requiem in d-moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der voll besetzten Apostelkirche – für alle Mitwirkenden ein großer Erfolg. „Das Requiem ist für den Chor äußerst anspruchsvoll“, weiß Maximilian Wiescher, Mitglied des Madrigalchors der Apostelkirche, der von Martina Wronski geleitet wird. „Wir haben zehn Monate lang für das Konzert geprobt, also seit Mitte Januar. Die Chorsängerinnen und -Sänger sind Laien, alle anderen Beteiligten sind Profis. Eine Besonderheit bei diesem Konzert, die man wirklich nicht alle Tage erlebt, sind die Bassetthörner, also die tiefen Klarinetten, die sich im Orchester links hinter den ersten Geigen befinden. Die sind sehr seltene Instrumente, die für Mozarts letzte Werke ganz typisch sind“, so Wiescher.

Mozarts Requiem – ein Werk, um das sich so viele Legenden ranken wie um kein anderes Werk aus Mozarts Feder. Bekannt ist, dass Graf Franz von Walsegg 1791 seine gerade mal 21-jährige Frau verlor. Er beauftragte Mozart mit der Komposition eines Requiems für ihren Todestag. Noch bevor er das Stück vollenden konnte, verstarb Mozart. Es wurde 1792 von Franz Xaver Süßmayr – Komponist, Schüler und Vertrauter Mozarts – komplettiert und mit der Vollendung des Stücks bewahrte er seinen Namen davor, in Vergessenheit zu geraten. Es wurde als Benefizkonzert für Mozarts Hinterbliebene am 2. Januar 1793 uraufgeführt. Das Requiem unterscheidet sich im Charakter sehr von Mozarts anderen Kompositionen. „Es zeichnet sich durch eine musikalische Tiefe und Ernsthaftigkeit aus, die stark beeindruckt und emotional mitnimmt!“, beschreibt Wiescher die Wirkung des Stücks. Neben dem Requiem wurden noch die Choralkantaten „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und “Christe, du Lamm Gottes“ von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt.

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