Unsere Kinder sind selbst betroffen

Die Evangelischen Kindergärten lassen sich etwas einfallen

200 Luftballons gingen nach dem Familiengottesdienst in Hüllen auf die Reise. FOTO: HERBERT BARTHOLD

Kinderkleider spendeten die Evangelischen Kindergärten in Schalke für die Gelsenkirchener Tafel. FOTO: KATHARINA BLÄTGEN

GELSENKIRCHEN – Dem Aufruf der Evangelischen Kirche von Westfalen „Lasst uns nicht hängen!“ sind die Evangelischen Kindergärten in Schalke und Hüllen gerne gefolgt. Noch im alten Jahr haben sie erste Aktionen im Rahmen der Kampagne gegen Kinderarmut durchgeführt.

Der Albert-Schweitzer- und der Paul-Gerhardt-Kindergarten sammelten Kleidung zugunsten der Gelsenkirchener Tafel. Jedes Kind durchstöberte seinen Kleiderschrank und spendete ein oder zwei gut erhaltene Stücke. „Die sind für arme Kinder“, sagte Hannah (5) bei der Übergabe an die Tafel. „Im November lag der Kampagnen-Schwerpunkt auf dem Thema ‚Kleidung’“, erklärte Christel Steiner, Leiterin des Paul-Gerhardt-Kindergartens. „Wir wollten der Forderung nach angemessener Kleidung für jedes Kind Nachdruck verleihen und ganz praktisch dazu beitragen.“

Mit einer „Werkstatt gegen Kinderarmut“ bereitete sich die „Schatzkiste“ in Hüllen auf einen Familiengottesdienst zum Thema vor. „Bei diesem Thema müssen wir einfach mitmachen“, meinte Leiterin Annegret Joseph. „In unserem Stadtteil gibt es viel zu viele Kinder, die unmittelbar betroffen sind.“ Im Gottesdienst in der Lutherkirche ließen die Kindergartenkinder die biblische Erzählung von der wunderbaren „Speisung der Fünftausend“ durch Klänge, Töne und Geräuscheffekte zum Erlebnis werden. Anschließend ließen sie auf dem Vorplatz der Kirche 200 Luftballons in den Himmel steigen. Die Ballons trugen Postkarten mit dem Motto der Kampagne in die Welt. KB

Mehr zur Kampagne unter www.lasst-uns-nicht-haengen.de.

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