„Tut mir auf die schöne Pforte“

Seniorenstift wurde eingeweiht

Diakoniepfarrer Matthias Kreft, Frank Baranowski und Rüdiger Höcker (erste Reihe von links) folgen der Rede von Dr. Karl Bosold. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Tut mir auf die schöne Pforte“ heißt es ab sofort für die Bewohnerinnen und Bewohner des Evangelischen Seniorenstifts Gelsenkirchen. Die Worte des evangelischen Chorals begleiteten die Einweihungsfeierlichkeiten am 29. Februar. Dr. Karl Bosold (Kaufmännischer Vorstand) begrüßte die zahlreichen Gäste zu „einem ganz besonderen Anlass“. Denn immerhin ist das Seniorenstift „die erste evangelische Einrichtung dieser Art in örtlicher Trägerschaft“.

Oberbürgermeister Frank Baranowski betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Hauses für die Zukunftsfähigkeit Gelsenkirchens: „Dieses Seniorenstift ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einer altengerechten Stadt.“ Superintendent Rüdiger Höcker wünschte sich in diesem Zusammenhang eine „Stadtkultur“, die wertschätzend mit dem Lebenswerk, den Erwartungen und Bedürfnissen der älteren Menschen umgeht. Wie solche Wertschätzung in einer Pflegeeinrichtung gelingen kann, machte Rudolf Michel-Fabian (Evangelischer Fachverband für Altenarbeit und ambulante Gesundheits- und sozialpflegerische Dienste in den Diakonischen Werken Westfalen und Lippe) in seinem programmatischen Vortrag „Demenz als Chance“ deutlich. Milieu und Beziehung müssen stimmen und sich dem dementen Menschen anpassen. Dieser Vorgang sollte konzeptionell und methodisch vielfältig geschehen. Denn im Mittelpunkt steht die Person mit ihrer je besonderen Biographie. „Das Evangelische Seniorenstift Gelsenkirchen ist konzeptionell aus meiner Sicht genau auf dem richtigen fachlichen Weg einer guten Begleitung von Menschen mit einer Demenz.“ So werden hier die Angehörigen der Betroffenen als „die schlechthinnigen Experten der Vergangenheit und gegenwärtiger Gefühlslagen“ in besonderer Weise in das Pflegekonzept integriert.

Weitere Grußworte von Christian Wittlich (Architekt), Prof. Thomas Kesseler (Künstler) und Wolfgang Bucksch (Einrichtungsleiter) rundeten die Veranstaltung ab. Für die musikalische Begleitung sorgten Kreiskantor Andreas Fröhling und Musiktherapeut Stefan Harenbrock.

Die Pforte des Seniorenstifts befindet sich in der Husemannstraße 104. Ansprechpartner ist Wolfgang Bucksch, Munckelstraße 27, Telefon (02 09) 1 60 6001. DB

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