„Trinitatis-Kirchengemeinde“ in Sicht

Drei Gemeinden im Norden von Buer schließen sich zusammen

In Stephanus- Markus-, Apostel- und Adventskirche (v. l.) feiert die „Trinitatis-Gemeinde“ ihre Gottesdienste. Die Kindergartenkinder sind die Zukunft der Großgemeinde im Bueraner Norden. FOTO: CORNELIA FISCHER

 

GELSENKIRCHEN – Schon mit Beginn des neuen Jahres wird sich einiges ändern in den drei Kirchengemeinden Buer-Mitte, Buer-Scholven und Hassel-Markus. „Wir ordnen unseren Pfarrdienst neu und ändern die Gottesdienstzeiten“, berichtete Pfarrerin Kirsten Sowa. Damit gehen die drei Kirchengemeinden einen weiteren Schritt auf dem Weg zur größten Gemeinde-Vereinigung, die es im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid je gegeben hat. Inzwischen steht auch fest, welchen Namen die neue Gemeinde tragen wird: „Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Buer-Nord“. Aus anfangs über 100 Vorschlägen der Gemeindemitglieder hatte eine Arbeitsgruppe zehn Vorschläge ausgesucht. Die Hälfte davon fand die Zustimmung des Landeskirchenamtes und am 18. November haben die drei Presbyterien in einer gemeinsamen Sitzung die endgültige Auswahl getroffen. „Je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich unseren neuen Namen“, sagte Pfarrerin Katrin Göckenjan vor der Presse. „Er beinhaltet die Grunddaten unseres Glaubens, unsere gemeinsame Überzeugung: Im Namen des dreieinigen Gottes feiern wir unsere Gottesdienste und taufen unsere Kinder.“

Möglichst schon in der ersten Hälfte des Jahres 2007 soll die Vereinigung nun auch amtlich werden. „Es wird anfangs anstelle der drei Presbyterien ein gemeinsames Leitungsgremium aus 30 Bevollmächtigten und sechs Pfarrerinnen bzw. Pfarrern geben“, erklärte Pfarrer Matthias Siebold die unmittelbare Zukunft. „Mit der Kirchenwahl im Jahr 2008 wird dann ein neues Presbyterium gewählt.“ Die Neuordnung des Pfarrdienstes schon vor dem förmlichen Zusammenschluss wird vollzogen, weil Pfarrer Klaus-Peter Schmidt zum 1.1.07 aus Scholven in die Kirchengemeinde Resse wechselt. Nur in der Adventskirche Scholven muss der Beginn des Gottesdienstes um eine halbe Stunde vorverlegt werden, damit die musikalische Begleitung aller „Trinitatis-Gottesdienste“ sicher gestellt bleibt. Ab 6. Januar gibt es samstags um 18 Uhr den Wochenschlussgottesdienst in der Stephanuskirche, sonntags wird um 9.30 Uhr in der Apostel- und in der Adventskirche Gottesdienst gefeiert und um 11 Uhr in der Stephanus- und in der Markuskirche. KB

 

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