Taufe von 0 bis 99 im Stadtgarten

An Christi Himmelfahrt gibt es einen Taufgottesdienst mit anschließendem Grillfest

Nur bei Regen findet der Taufgottesdienst in der Altstadtkirche statt. (von links) Pfarrerin Andrea Overath mit der Taufschale aus der Friedenskirche Schalke, Pfarrer Peter Gräwe vor dem Taufstein und Pfarrerin Kirsten Sowa mit der Taufschale aus der Eva

Nur bei Regen findet der Taufgottesdienst in der Altstadtkirche statt. (von links) Pfarrerin Andrea Overath mit der Taufschale aus der Friedenskirche Schalke, Pfarrer Peter Gräwe vor dem Taufstein und Pfarrerin Kirsten Sowa mit der Taufschale aus der Evangelischen Kirche Rotthausen. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN –„Die Taufe ist das begeisterte ‚Ja‘ Gottes zu jedem einzelnen Menschen.“ Pfarrerin Kirsten Sowa (Rotthausen) ist sich mit ihren beiden Kollegen aus den Nachbargemeinden darüber einig, dass jeder Mensch sich dieses „Ja“ zusprechen lassen sollte. Um für dieses besondere Ereignis einen besonderen Anlass zu schaffen, beginnt am Fest der Himmelfahrt Christi, Donnerstag, 2. Juni 2011, um 10 Uhr im Stadtgarten (am Musikpavillon) ein gemeinsamer Festgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinden Gelsenkirchen (Mitte), Rotthausen und Schalke. Menschen aller Altersgruppen sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen dieses besonderen Gottesdienstes taufen zu lassen. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro Gelsenkirchen-Mitte entgegen, Telefon 2 58 90. Wer diese Gelegenheit wahrnimmt, braucht sich um das Ausrichten einer Tauffeier nicht zu sorgen: Nach dem Gottesdienst gibt es ein Grillfest.

2011 hat die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) zum „Jahr der Taufe“ ausgerufen. So kamen die Pfarrerinnen und Pfarrer der drei Kirchengemeinden im Südwesten der Stadt auf diese Idee. „Denn es gibt bestimmt Einige, die sich oder ihre Kinder taufen lassen möchten, aber noch auf einen passenden Zeitpunkt warten“, so Pfarrer Peter Gräwe. Aber auch für alle bereits Getauften wird dieser Gottesdienst ein besonderes Erlebnis. Dazu Kirsten Sowa: „Unter der Überschrift ‚Ein Band zum Himmel‘ wollen die Taufe in den Mittelpunkt stellen und uns vor Augen führen, welches großartige Geschenk uns Gott damit gemacht hat.“

Die Taufe kurz nach der Geburt ist weiterhin der Normalfall, aber keineswegs mehr selbstverständlich. So sind in Rotthausen derzeit 104 Kinder bis vier Jahren aus evangelischen Familien noch nicht getauft. „Oft steckt dahinter gar keine grundsätzliche Ablehnung der Taufe“, so Andrea Overath (Schalke). „Manche haben Probleme, geeignete Paten zu finden. Andere scheuen die Ausgaben für die Tauffeier. Oder sie möchten die Entscheidung für die Taufe ihren Kindern selbst überlassen. Und wieder andere finden einfach keinen passenden Termin und verlieren darüber das Ziel aus den Augen.“

Im Blick auf die Paten gilt: Wer sich als Erwachsener taufen lässt, braucht selbstverständlich keine Paten mehr. Denn sie haben ja die Aufgabe, dem Kind, das sich nicht selbst erinnern kann, von seiner Taufe zu erzählen. Für die Säuglingstaufe muss mindestens ein Pate oder eine Patin Mitglied der Evangelischen Kirche sein. Weitere Paten können dazu kommen, nötig ist das aber nicht.

Im gesamten Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid gibt es eine Fülle von Veranstaltungen zum Jahr der Taufe: Tauferinnerungsgottesdienste für Kleinkinder ebenso wie für Erwachsene, Tauf-Workshops für Multiplikatoren wie Pfarrer/innen, Kirchenmusiker/innen, Erzieher/innen und Mitarbeitende im Kindergottesdienst, ein Musical sowie besondere Gottesdienste oder Gottesdienstreihen zum Thema Taufe in der Gemeinde, in Kindergärten sowie an Schulen.

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