Stärkung der Kranken im Genesungsprozess

Edith Koll erhielt das Bundesverdienstkreuz

Aus den Händen von Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski erhielt Edith Koll das Bundesverdienstkreuz. FOTO: GERD KAEMPER

GELSENKIRCHEN – Vor 31 Jahren gründete Edith Koll die „Grünen Damen und Herren“ in den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen (EVK) und bildete mehr als 200 Ehrenamtliche mit hohem Zeitaufwand für den Dienst auf den Krankenstationen aus. Für ihr langjähriges soziales Engagement wurde sie kürzlich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Oberbürgermeister Frank Baranowski geehrt.

Edith Koll hat in diesen 31 Jahren viele Patientinnen und Patienten hilfreich begleitet, mit den Schwestern und Pflegern, den Ärztinnen und Ärzten des Haus vertrauensvoll zusammengearbeitet und sich um das Wohl vieler Menschen in Gelsenkirchen, die als Patienten in die EVK kamen, verdient gemacht. In ihrer bescheidenen, hilfreichen und zugewandten Art hat sie das Vertrauen vieler Menschen gewonnen und ihnen hilfreich zur Seite gestanden. Ihre Kompetenz hat sie durch regelmäßige Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und Fortbildungen des Verbandes der EKH in Bonn stetig erweitert. Diese Kompetenz bringt sie in den monatlichen Leitungssitzungen der „Grünen Damen und Herren“ in den EVK Gelsenkirchen ein, sowohl in den organisatorischen Aufgaben wie im Gesprächsaustausch und Supervision über die Arbeit auf den einzelnen Stationen der Klinik.

Durch ihr Auftreten und die von ihr verbreitete stille Freundlichkeit macht Edith Koll Mut, gibt Hoffnung und stärkt die kranken Menschen im Genesungsprozess.

Gerade in den Zeiten zunehmender Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern ist eine verlässliche ehrenamtliche Arbeit von großem Wert. „Noch zu selten wird dieser Einsatz für die Gesellschaft gewürdigt. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir heute zusammengekommen sind, um eine Mitbürgerin zu ehren, die sich vorbildlich für die Interessen anderer eingesetzt hat“, würdigte Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. „Diese Ehrung sollte von uns allen als Ansporn und als Ausdruck dessen verstanden werden, dass gesellschaftliches Engagement eben doch Achtung und Anerkennung findet.“ -lee

 

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