Spannungsvoll und abwechslungsreich

Die Matthäus-Passion wurde in der Evangelischen Altstadtkirche aufgeführt

Den Spannungsbogen von der Verhaftung Jesu über die Kreuzigung bis zur Grablegung hält die Matthäus-Passion von Bach. Kantor-Jens-Martin Ludwig dirigierte die Aufführung in der Altstadtkirche. FOTO: CORNELIA FISCHER

Den Spannungsbogen von der Verhaftung Jesu über die Kreuzigung bis zur Grablegung hält die Matthäus-Passion von Bach. Kantor-Jens-Martin Ludwig dirigierte die Aufführung in der Altstadtkirche. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Fast drei Stunden dauert die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. Drei Stunden Musik auf höchstem Niveau – mit ein Grund dafür, dass die Matthäus-Passion nicht allzu häufig aufgeführt wird. Doch Kantor Jens-Martin Ludwig hat im Anschluss an dieses Erlebnis am 16. April in der Evangelischen Altstadtkirche von einigen der gut 100 Besucher erfahren, dass ihnen die Zeit wie im Fluge vergangen ist. „Spannend und abwechslungsreich“ hatten sie die musikalische Reise durch die Passion Jesu nach der Überlieferung des Evangelisten Matthäus erlebt. Sie gilt nicht ohne Grund als der Höhepunkt im musikalischen Schaffen des Leipziger Thomaskantors (1685-1750).

Ludwig war voll des Lobes für „seine“ Kantorei, rund 30 Männer und Frauen aus den Kirchengemeinden Gelsenkirchen-Mitte und Rotthausen. In knapp dreieinhalb Monaten haben sie sich die teilweise sehr schwierigen Partien angeeignet. Zusätzlich zu den wöchentlichen Proben gab es lediglich ein Proben-Wochenende. „Sogar die abrupten Einsätze, bei denen alle Stimmen auf den Punkt genau voll dabei sein müssen, haben sehr gut geklappt.“ Die Matthäus-Passion ist doppelchörig angelegt, in einigen Passagen singen die beiden Chöre dialogisch. Der zweite Chor setzte sich aus 14 erfahrenen Sängerinnen und Sängern aus Gelsenkirchen und Umgebung zusammen. „Beide Chöre kamen erst bei der Generalprobe zusammen. Trotzdem haben sie das Zusammenspiel wunderbar gemeistert.“

Weiterhin gehörten zum Ensemble das Barockorchester „Le Chardon“ sowie die Solistinnen und Solisten: Cornelia Ragg (Sopran), Johann Moritz von Cube (Altus), Henning Kaiser (Tenor), Christian Palm (Bass/ Arien) und Joachim Höchbauer (Bass/ Christus).

Das nächste Großprojekt der Gelsenkirchener Kantorei wird Anfang Oktober zum Abschluss kommen. In der „Rotthauser Orgelnacht“ wird sie sich jüngerer Musik widmen: Werke von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) und Benjamin Britten (1913-1976) stehen auf dem Programm.

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