Spannung garantiert

Endspurt: Noch bis Ostern werden die 2. Passionsfestspiele in Gelsenkirchen-Rotthausen aufgeführt

In authentischen Kostümen präsentiert das Ensemble durch sein mitreißendes Spiel die Handlung der Passion Christi

Ratsuchend: Der junge Jesus spürt, dass eine besondere Aufgabe auf ihn wartet

Johannes der Täufer sorgt mit seinem Auftritt für Aufsehen. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Mit viel Hingabe stellt das Ensemble unter der Leitung von Regisseur Elmar Rasch seit Aschermittwoch den Leidensweg Christi dar. Nur noch wenige der insgesamt 15 Vorstellungen der zweiten Passionsfestspiele haben die rund 25 Schauspielerinnen und Schauspieler vor sich. Das Ensemble ist fest eingespielt und begeistert von Abend zu Abend das Publikum mit seiner Interpretation. „Jede Vorstellung ist unglaublich konzentriert und spannend. Die Zuschauer sind so mitgerissen, dass die Darsteller Standing Ovations bekommen“, berichtet Rasch.

Die Inszenierung rückt die verschiedenen Standpunkte der Figuren in den Mittelpunkt der Betrachtung und verwebt die Themen Gerechtigkeit, Freundschaft und Glauben mit ihren Absichten aber auch ihren Zweifeln. Rasch freut sich darüber, dass die neue Fassung aus der Feder von Wolf-Rainer Borkowski gut beim Publikum ankommt: „Wir zeigen Jesus als normalen jungen Mann vor seiner Berufung und wie er in seine Aufgabe hineinwächst. Außerdem rücken wir Judas in ein anderes Licht – Jesse Krauß schafft es, mit seiner Darstellung dessen Verzweiflung glaubhaft rüberzubringen!“

Im gesamten Stück werden starke Akzente auf die verschiedenen Handlungen der Passionsgeschichte gelegt, die durch den Einsatz von stimmungsvollen Lichtspielen und ausgewählter Musik verstärkt werden. „Ganz nah am Bibeltext und doch mit eigener Interpretation“, urteilt eine Zuschauerin beeindruckt, die extra aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein angereist ist. „Erstaunt hat uns die Schlichtheit der Kulisse in der Kirche – mit ganz wenig lässt sich viel darstellen und dadurch das Augenmerk auf die Handlung richten.“ Da der gesamte Kirchenraum als Bühne genutzt wird, werden die Zuschauer durch die Nähe zu den Darstellern Teil der Handlung. Über das Ende des Stücks sagt die Zuschauerin ergriffen: „Auch wenn die Geschehnisse in der dramatischen Kreuzigungsszene ihren Höhepunkt finden, sind es die tröstenden Worte der Maria von Magdala, die uns neue Hoffnung geben.“

Wer das Stück noch nicht kennt, hat bis Ostern die Gelegenheit, es zu besuchen.
Die letzten Vorstellungen finden statt am:
Freitag, 20. März, 19 Uhr
Sonntag, 22. März, 17 Uhr
Freitag, 27. März, 19 Uhr
Sonntag, 29. März, sowie Ostersonntag und Ostermontag um jeweils 17 Uhr, in der Evangelischen Kirche in Gelsenkirchen-Rotthausen an der Steeler Straße 48. Die Karten können über die Webseite www.buehneimrevier.de und unter den Rufnummern 0209/14979866  und 0209/1477999 reserviert werden. Der Vorverkauf der Karten findet in allen WAZ-Geschäftsstellen sowie im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen statt.

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