Sommerliche Leichtigkeit in Erle

„Trinity Brass“ spielten ihr traditionelles Serenadenkonzert

Traditionelle Lieder, Schlager, Pop oder Filmmusik: „Trinity Brass“ fühlt sich in allen Genres zu Hause, die eine Brassband auf Lager haben kann.

Traditionelle Lieder, Schlager, Pop oder Filmmusik: „Trinity Brass“ fühlt sich in allen Genres zu Hause, die eine Brassband auf Lager haben kann.

Die vier Nachwuchs-Bläser aus der Gesamtschule Erle (v. l.): Mads, Gabriella, Florian und Connor. FOTOS: MAXIMILIAN WIESCHER

Die vier Nachwuchs-Bläser aus der Gesamtschule Erle (v. l.): Mads, Gabriella, Florian und Connor. FOTOS: MAXIMILIAN WIESCHER

GELSENKIRCHEN – Sommerlich leicht und beschwingt begrüßte der Erler Posaunenchor „Trinity Brass“ mit dem „Kyffhäuser Turnermarsch“ am Sonntagnachmittag (30. Juni) das Publikum in der Dreifaltigkeitskirche. Warum das traditionelle Serenadenkonzert dieses Mal dort stattfand, erklärte der Dirigent Hans-Günter Nowotka: „Früher war unser Konzert immer nach dem Wochenschlussgottesdienst auf der Wiese neben der Kirche. Vor ungefähr zehn Jahren, als unser Open-Air-Konzert zweimal ins Wasser gefallen ist, sind wir in die Aula der Gesamtschule gewechselt. Dieses Jahr ist die Aula schon seit Monaten ausgebucht, also haben wir uns in die Kirche verlegt. Hier soll unser Konzert auch bleiben.“


Von Udo Jürgens bis Elvis Presley

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ lautete das Motto des Konzerts. Als das gleichnamige Lied von Rudi Carrell im Programm an der Reihe war, erklärte Nowotka dem Publikum, was es damit auf sich hatte: „Das Motto haben wir schon im Januar festgelegt, da war die Wettervorhersage für heute noch nicht so ganz klar. Außerdem war zu Carrells Zeiten der Klimawandel noch nicht so bekannt.“ So erwies es sich als Ironie, dass das Konzert mit diesem Titel auf einen der bis dahin heißesten Tage des Jahres fiel.

Bei ähnlichem Wetter hatte „Trinity Brass“ etwa ein Jahr zuvor in Greetsiel in Ostfriesland ein Konzert auf einem Schiff gespielt – auf Einladung des dortigen Posaunenchores. Als Erinnerung daran gaben die elf Trompeter, fünf Hornisten, drei Posaunisten, drei Tubisten und drei Schlagzeuger ihr Seemannslieder-Potpourri zum Besten. Dank der Textblätter konnte das Publikum alle Lieder mitsingen. Als ein Kleinkind im Publikum unruhig wurde, bat Nowotka: „Geben Sie dem Kind doch mal ein Textblatt!“

Auch mit Udo Jürgens‘ Evergreens „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ trafen sie voll den Nerv des Publikums, genauso mit „Caprifischer“, Frank Sinatras „Something Stupid“, Elvis Presleys „You’re the devil in disguise“ und dem unverzichtbaren „Glückauf“.


Steigende Temperaturen

Als wäre es eine Hommage an den ortsansässigen CVJM, hatte der Posaunenchor auch dessen internationale Hymne – „YMCA“ von The Village People – im Programm. Hans-Günter Nowotka ließ sich nicht nehmen, dem Publikum die dazugehörige Choreographie beizubringen, die einige Zuhörer auch gleich mit Enthusiasmus umsetzten, der sommerlichen Wärme zum Trotz. Mit einem Blick auf das Raumthermometer am Taufbecken bescheinigte Nowotka dem Publikum „eine wunderbare Klimabilanz. Seit Konzertbeginn ist die Temperatur hier von 27 auf 27,5 Grad gestiegen. Wir hätten nicht gedacht, dass so viele Zuhörer kommen und dass auch wir Musiker das Konzert so stemmen – bei diesem Wetter.“

Besonders würdigte Nowotka die Leistungen der vier Nachwuchs-Bläser, die erst bei wenigen Konzerten von „Trinity Brass“ mitgespielt hatten: Vier Schüler der Gesamtschule Erle im Alter zwischen elf und dreizehn. „Das ist ein echtes Joint Venture zwischen Schule und Kirchengemeinde“, so Nowotka, „die Schüler werden praktisch gleichzeitig durch ihren Instrumentalunterricht an der Schule und durch ‚Trinity Brass‘ ausgebildet.“

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