So richtig angekommen

Astrid Barczewski möchte das Angebot der Evangelischen Familienbildung in Wattenscheid ausweiten

Honorarkräfte gewinnen, Teilnehmer informieren, Räume finden: Astrid Barczewski organisiert Vieles von ihrem Arbeitsplatz im Kreiskirchenamt aus. FOTO: CORNELIA FISCHER

Honorarkräfte gewinnen, Teilnehmer informieren, Räume finden: Astrid Barczewski organisiert Vieles von ihrem Arbeitsplatz im Kreiskirchenamt aus. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Seit dem 1. Mai arbeitet Astrid Barczewski in der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte. An der Seite von Susanne Krieger ist sie für den Fachbereich „Mit Kindern leben“ zuständig. Ihre Schwerpunkte sind die Kurse für Eltern mit Neugeborenen und Babys (0-1 Jahr) und die Ausweitung des gesamten Kursangebotes in Wattenscheid.

„Die Pekip-Kurse sind immer schnell ausgebucht“, hat sie in den ersten Monaten erlebt. Nun sucht die 31-Jährige nach neuen Honorarkräften, um weitere Kurse anbieten zu können. Pekip ist das Prager Eltern-Kind-Programm, eine Entwicklungsbegleitung für das erste Lebensjahr, das auf Bewegungsanregungen des Prager Psychologen Dr. Jaroslav Koch fußt. Einmal pro Woche für die Dauer von 90 Minuten lernen Eltern, die Bedürfnisse ihrer Kinder wahrzunehmen und mit ihnen einfacher umzugehen.

Auch für die vielen anderen Kurse für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr ist die Nachfrage groß. „Mütter und Väter kehren häufig möglichst bald wieder in den Beruf zurück“, so Barczewski. „Dann möchten sie die Zeit nutzen und suchen intensiv nach Anregungen, Informationen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern.“

Nach fünf Monaten ist Astrid Barczewski in der Evangelischen Familienbildung so richtig angekommen: „Es macht mir Freude, Kurse zu organisieren, neue Angebote zu entwickeln oder auch einen Flyer zu gestalten.“ Im Team der sechs Hauptamtlichen, das seine Büros im Kreiskirchenamt hat und alle Kurse dezentral an rund 50 verschiedenen Orten organisiert, fühlt sie sich rundum wohl.

Neben der Suche nach Pekip-geschulten Kräften hält Barczewski auch Ausschau nach Honorarmitarbeitenden, die weitere Kurse für Eltern und Kinder in Wattenscheid durchführen. „Ob Babyschwimmen oder Spielgruppen, da haben wir eigentlich in allen Bereichen Nachholbedarf.“

Astrid Barczewski ist Diplom-Pädagogin und lebt in Buer. Derzeit arbeitet sie mit einer vollen Stelle in der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte. Davon ist die eine Hälfte Krankheitsvertretung, die andere Hälfte kommt durch die Stundenreduzierung einer anderen Mitarbeiterin zustande.

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