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Pfarrer Heiner Montanus und Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski kandidieren für die Nachfolge von Superintendent Rüdiger Höcker

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski

Wer der neue Superintendent oder die neue Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid wird, das entscheidet die Kreissynode am 25. April. Heute stellen sich die beiden Kandidierenden in alphabetischer Reihenfolge vor. Noch mehr erfahren Interessierte in den Interviews. Hier beantworten beide sechs identische Fragen.

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski

>> Seit 19 Jahren bin ich Gemeindepfarrerin in Wattenscheid-Leithe. Ich bin 50 Jahre alt und lebe mit meinem Mann (Pfr. Andreas Chaikowski, Emmaus-Kirchengemeinde) und unseren Kindern Franziska (16) und Rasmus (11), sowie Riesenschnauzer Chilli in der Gelsenkirchener Feldmark. Unsere älteste Tochter Nina (26) wohnt ebenfalls in Gelsenkirchen.

Geboren und aufgewachsen in Lünen, im Umfeld von Zechensiedlungen und Stahlwerk, haben mich Menschen und Begegnungen als Konfirmandin und ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Heimatgemeinde (Kindergottesdienst, Jugendgruppen, Eine Weltarbeit) stark geprägt.

Ermutigt durch meinen Gemeindepfarrer Jürgen Lembke studierte ich in Bochum und Wuppertal Theologie. Zum Vikariat kam ich 1994 nach Gelsenkirchen. In der diakonisch seelsorglich geprägten Gemeindearbeit in Wattenscheid-Leithe (Stadtteilcafé, Kleiderkammer, Grüner Hahn), begeistert es mich, mit Menschen über soziale und kulturelle Grenzen hinweg zusammen zu kommen, um miteinander Gottesdienstes zu feiern, für einander und andere da zu sein, den Glauben weiterzugeben, Verantwortung zu übernehmen und einander nach Gottes Willen zu begleiten. Gottesdienste sind für mich bei all dem Kraftquelle und Orte der Vergewisserung.

Die Ausschuss- und Projektarbeit auf der synodalen Ebene des Kirchenkreises ist von Beginn an ein wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeit.

Der Blick über die Gemeindegrenze hinaus in unterschiedliche Arbeitsfelder unserer Kirche hat früh mein Bild von einer Kirche geprägt, die das Evangelium kommuniziert, in der Gremienarbeit ebenso wie in jeder Art von Gemeinde.

Als stellvertretende Synodalassessorin, als Aufsichtsratsmitglied des Diakoniewerkverbundes und durch die Leitung diverser Ausschüsse und Projektgruppen habe ich in den letzten fast vier Jahren Leitungsverantwortung übernommen und mir ein Bild von der Komplexität der Leitung eines Kirchenkreises gemacht. Im Rahmen meiner zweijährigen Fortbildung an der Führungsakademie der EKD zum Leiten von Kirchenkreisen habe ich praktische Tätigkeit reflektiert, Wissen erweitert und vertieft in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personalmanagement, Projektentwicklung, und an meinem eigenem Leitungsverständnis und Führungsstil gearbeitet. <<

Das Interview mit Pfarrerin Riegas-Chaikowski können Sie [hier als PDF] herunterladen.

Hier können Sie zur Selbstvorstellung des anderen Kandidaten, Pfarrer Montanus, wechseln.

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