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Pfarrer Heiner Montanus und Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski kandidieren für die Nachfolge von Superintendent Rüdiger Höcker

Pfarrer Heiner Montanus

Pfarrer Heiner Montanus

Wer der neue Superintendent oder die neue Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid wird, das entscheidet die Kreissynode am 25. April. Heute stellen sich die beiden Kandidierenden in alphabetischer Reihenfolge vor. Noch mehr erfahren Interessierte in den Interviews. Hier beantworten beide sechs identische Fragen.

Pfarrer Heiner Montanus

>> Ich bin 53 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen in Siegen.

Was mich dazu gebracht hat, Theologie zu studieren? Die tollen Erfahrungen als Mitarbeiter in der kirchlichen Jugendarbeit und ein spannender Reli-Unterricht.

Meine Schwerpunkte im Studium: Christologie, Kirchenlehre, die gesellschaftliche Dimension des Glaubens (damals: Anti-Apartheid, Friedensfrage), das Verhältnis von Christen und Juden. Die ziehen sich übrigens bis heute durch.

Später habe ich als Krankenhaus- und Altenheim-Seelsorger gearbeitet. Auf Menschen zugehen, zuhören, der Not anderer nicht ausweichen – das habe ich dort gelernt. Und: Kirche in Häusern von nichtkirchlichen Trägern vertreten.

Danach war ich 17 Jahre Pfarrer in 2 Gemeinden in Siegen: einer mit City-Kirche und Großer Kirchenmusik; einer am Stadtrand, wo ich regelmäßig großer Armut und Einsamkeit begegnete.

Ehrenamtliche gewinnen und fördern, Seelsorge, neue Wege in der Konfi-Arbeit und bei Gottesdienst-Formen (Thomas-Messe, Bibliolog, mit Kindern theologisieren) und die Tansania-Partnerschaft haben mich begeistert. Aber es gab auch das: Stellen abbauen, Gebäude schließen. Trauern, neu ansetzen.

Sehr gerne habe ich die letzten 7 Jahre meiner Siegener Zeit im KSV als Scriba mitgearbeitet. Auch aus dieser Perspektive sind mir Finanz-, Struktur-, Pfarrstellendebatten vertraut. Ich habe entsprechende Prozesse moderiert und als KSV-Mitglied Gemeinden in schwierigen Situationen begleitet.

Seit 2012 leite ich in Dortmund den Fachbereich „Bildung und Begegnung“, einen Zusammenschluss von 6 Arbeitsgebieten. Hier bin ich für Personal und Finanzen zuständig. Dazu gehört auch, Drittmittel zu gewinnen und Konzepte zu entwickeln, die auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren. Besonders freue ich mich über Kurse, in denen Migrantinnen und Flüchtlinge einen Schulabschluss nachholen.

Was mich als Leiter leitet? Mitarbeitende beteiligen, kommunizieren, als Pfarrer erkennbar bleiben, Kirche profilieren. Dabei halte ich für zukunftsweisend: Die Kraft biblischer Texte. Und synodale Dienste und Gemeinden zusammen denken.

Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Anne und Mathis studieren, Lene ist gerade im FSJ und wohnt noch bei meiner Frau und mir. <<

Das Interview mit Pfarrer Montanus können Sie [hier als PDF] herunterladen.

Hier können Sie zur Selbstvorstellung der anderen Kandidatin, Pfarrerin Riegas-Chaikowski, wechseln.

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