Sich beruflich und persönlich ausprobieren

Junge Menschen sammeln Erfahrungen im Evangelischen Seniorenstift

Zaraah Pupillo ist eine von zwei FSJ´lerinnen, für die sich durch ihre Tätigkeit im Seniorenstift eine Zukunftsperspektive ergeben hat.

Zaraah Pupillo ist eine von zwei FSJ´lerinnen, für die sich durch ihre Tätigkeit im Seniorenstift eine Zukunftsperspektive ergeben hat.

Hasret Avci, Maren Grzeszik und Mira Güngör machen seit Sommer letzten Jahres ein Freiwilliges Soziales Jahr im Evangelischen Seniorenstift. FOTOS: CORINNA LEE

Hasret Avci, Maren Grzeszik und Mira Güngör machen seit Sommer letzten Jahres ein Freiwilliges Soziales Jahr im Evangelischen Seniorenstift. FOTOS: CORINNA LEE

GELSENKIRCHEN – Die Gründe, sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu entscheiden, können ganz unterschiedlich sein, wie die vier jungen Menschen berichten, die seit August 2009 ihre Einsatzstelle im Evangelischen Seniorenstift haben. Mira erzählt: „Ich interessiere mich für den Pflegeberuf. Das Freiwillige Soziale Jahr bietet mir die Möglichkeit, das Berufsfeld kennenzulernen“. Julika und Maren hingegen nutzen die Zeit zwischen Schule und Studium, um, wie sie sagen, „etwas Sinnvolles zu tun“ und dabei die eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennen zu lernen.

„Schon beim ersten Besuch war ich überrascht, wie hell und freundlich ein Altenheim sein kann. So habe ich mir das nicht vorgestellt“, berichtet Hasret.

Überhaupt macht die Arbeit mit den alten Menschen allen sehr viel Spaß, und auch die Bewohner und Bewohnerinnen empfinden die Unterstützung durch die fröhlichen FSJ´lerinnen als Bereicherung.

Das Tätigkeitsfeld ist sehr vielseitig. So unterstützen die FSJ´lerinnen zum einen das Pflegepersonal in der täglichen Grundversorgung, stehen aber auch für die soziale Betreuung der Bewohnenden zur Verfügung. Maren erledigt z.B. wöchentlich Einkäufe nach Wünschen der Bewohner und Bewohnerinnen.

Aber es gibt auch belastende Situationen für die jungen Menschen. „Wenn ein Bewohnender verstirbt, dann geht mir das schon sehr nahe“, gesteht Mira. Für solche Situationen bieten z.B. die begleitenden Bildungstage des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe die Möglichkeit, Erlebtes zu reflektieren, und auch im Evangelischen Seniorenstift steht den FSJ´lerinnen stets eine feste Ansprechperson zur Verfügung.

Dass ein Freiwilliges Soziales Jahr auch eine richtige Perspektive bieten kann, zeigen die FSJ´lerinnen vom Vorjahr: Zaarah Pupillo und Selma Horic wurden im Anschluss an ihre FSJ-Zeit Ausbildungsstellen im Evangelischen Seniorenstift angeboten. „Während meines FSJ habe ich festgestellt, dass Altenpflege genau der Beruf ist, den ich ausüben möchte. Meine Kollegen und Kolleginnen haben mich immer bestärkt und mir viel erklärt. Deshalb freue ich mich auch, dass ich nun weiterhin als Schülerin im Evangelischen Seniorenstift bleiben kann“, sagt Zaarah Pupillo.

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