Reibungsloser Übergang

Pfarrer Ernst Pallmann geht mit der Lukas-Gemeinde neue Wege

Pfarrer Ernst Pallmann arbeitet sich in die Entstehung des Stadtteilzentrums Buer-Hassel ein. FOTO: CORNELIA FISCHER

Pfarrer Ernst Pallmann arbeitet sich in die Entstehung des Stadtteilzentrums Buer-Hassel ein. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Seit dem 1. April dieses Jahres ist Ernst Pallmann Pfarrer in der Evangelischen Lukas-Kirchengemeinde Buer-Hassel. Er arbeitet an der Seite von Pfarrer Dr. Rolf Heinrich. Damit soll ein reibungsloser Übergang geschaffen werden, wenn Pfarrer Dr. Heinrich Ende Januar 2011 in den Ruhestand geht.

Grund für diese Regelung ist der einzigartige Weg, den die Lukas-Gemeinde derzeit geht. Sie bringt sich ein in die Entstehung  eines Stadtteilzentrums. „Damit betreten wir völliges Neuland“, so Pallmann. „Es gibt keine Erfahrungen, auf die wir zurückgreifen können, keine Muster-Verträge oder erprobte Konzepte.“

Nach den derzeitigen Planungen sollen neben dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Bonni) An- und Neubauten entstehen, so dass schließlich die Jugend- und Kulturarbeit des Bonni, die Gemeindearbeit ebenso wie die Gemeinwesenarbeit, verschiedene Beratungsdienste, eine Fahrradwerkstatt und ein Restaurantbetrieb das neue Stadtteilzentrum Hassel bilden. Die Lukaskirche wird ein Bestandteil dieses Gebäudekomplexes sein, und zwar nicht nur als evangelische Kirche, sondern auch als multikultureller Begegnungsort. „Die Menschen in Hassel sind gespannt darauf, wie wir als Kirche in diesem Gebilde erkennbar sein werden“, hat Pallmann in den ersten Monaten erfahren. „Das ist auch für mich noch eine ganz offene Frage.“

Pallmann stammt aus Dortmund. Bevor er sich zum Studium der Theologie entschloss, absolvierte eine Lehre zum Industriekaufmann. Nach dem Vikariat in Kamen hat er als Jugendpfarrer im Kirchenkreis Unna gearbeitet. Weitere Stationen als Gemeindepfarrer in Iserlohn-Mitte und zuletzt in Altena folgten. „Ich war immer besonders interessiert an der sozialdiakonischen Arbeit und kann daraus viele Erfahrungen einbringen“, sagte er. Unter anderem war er im Aufsichtsrat einer großen Einrichtung der Jugendhilfe. Pallmann hat Ausbildungen für Gemeindemanagement und für Fundraising gemacht sowie eine Langzeitfortbildung in Liturgie.

Der 52-Jährige ist verheiratet und wohnt derzeit vorübergehend im Pfarrhaus der ehemaligen Markus-Gemeinde. Er kocht gerne, liest viel und freut sich darauf, in Gelsenkirchen wieder mehr Fahrrad zu fahren: „In Iserlohn war es mir dafür zu bergig.“

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