Projekt MIRA qualifiziert Mütter mit Migrationshintergrund

Im April startet die zweite Runde des Angebots – es bietet eine Neuorientierung nach der Familienpause

GELSENKIRCHEN – Im Projekt MIRA laufen die Vorbereitungen für die zweite Runde. Während die Teilnehmerinnen des ersten Durchgangs konkrete Erfahrungen in einem Praktikum machen, sucht das MIRA-Team bereits nach Teilnehmerinnen für den zweiten Kurs, der ab dem 11. April beginnt.

„Wir bieten zugewanderten Frauen, die sich nach einer Familienpause wieder neu orientieren wollen, die Chance, in unserem Kurs in Ruhe Pläne für ihre berufliche Zukunft zu entwickeln“, erklärt die MIRA-Mitarbeiterin Claudia Quirrenbach. „In einem zwölfwöchigen Kurs begleiten wir die Teilnehmerinnen dabei, ihre eigenen Stärken herauszufinden, und wir erarbeiten gute Bewerbungsunterlagen mit ihnen.“ Projektleiterin Pfarrerin Antje Röckemann ergänzt: „Neben der Vermittlung von Fachwissen, Grundlagen in EDV und Deutsch für den Beruf ist uns auch ganz wichtig, dass die Frauen konkrete Erfahrungen machen können. Ob ich zum Beispiel wirklich Erzieherin werden will und dafür eine lange Ausbildung mache, finde ich ja am besten raus, wenn ich es einmal ausprobiert habe – darum gehört ein individuell gesuchtes Praktikum unbedingt dazu!“

Das Projekt MIRA richtet sich an alle Gelsenkirchener Frauen, die selbst, oder deren Eltern, zugewandert sind. Angesprochen fühlen sich auch Frauen, die arbeitslos sind und Leistungen vom Jobcenter oder dem Sozialamt beziehen.

Interessierte Frauen können sich telefonisch im Projektbüro unter 0209 / 35 98 81 29 anmelden. Auch individuelle Beratungstermine können vereinbart werden. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.mira-projekt.de

Hier geht es zum Info-Flyer des Projekts MIRA

Das Projekt MIRA wird von der Gleichstellungsstelle, dem Kommunalen Integrationszentrum (KIGE) und dem Jobcenter (IAG) unterstützt. Es ist bereits die vierte Maßnahme dieser Art, die der Evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid durchführt.
Gefördert wird das Projekt MIRA vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.

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