Powerfrauen zeigten was sie können

Im Kirchenkreis machen 19 Frauen eine Ausbildung in „Gender & Diversity Management“

Inna Bogdan, Lidia Moisseeva, Bronislava Yermak, Carolin Schwatlo-Rengifo (von rechts) verfolgten interessiert das Programm ihrer Kolleginnen auf der Bühne des Lalok Libre. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – 19 Frauen haben bei einer Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentags gezeigt, was sie können und wollen. Am 27. März stellten sich die Teilnehmerinnen einer Qualifizierungsmaßnahme in Trägerschaft des Frauenreferates des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid mit einem Bunten Abend vor. Souverän moderierten Şefika Batuhan und Nermin Akın das Programm, das ein kulturell buntes Mosaik aus Lyrik, Gesang und Tanz im gut gefüllten Lalok Libre darstellte.

Justyna Gintowt präsentierte, was die „Powerfrauen“ verbinde: „Sie alle nehmen an einer achtmonatigen Qualifizierungsmaßnahme teil, mit der sie sich zu Fachfrauen in ‚Gender & Diversity Management’ weiterqualifizieren. Sie lernen, den Umgang mit Verschiedenheit zum Vorteil von Unternehmen und Organisationen einzusetzen. Alle Frauen bringen dazu bereits Kompetenzen in interkultureller Kommunikation mit und kennen aus eigener Erfahrung mindestens zwei Sprachen und Kulturen.“ Auf die klassische Frage „Wo kommst du her?“, die jede Migrantin immer wieder höre, laute die politisch korrekte Antwort „Aus Gelsenkirchen“. Das machte Venetia Harontzas in ihrem kabarettistischen Beitrag deutlich.

Oxana Jiriakova-Kleinjohann stellte in ihrer Collage die Frauen als ein buntes Mosaik künstlerisch dar. Die weiteren Teilnehmerinnen, die teils auf, teils hinter der Bühne wirkten, sind: Zeynep Atmaca, Yasemin Cakir, Zehra Gedikli, Nina Klepzov, Arta Mahmataj, Nergis Neuburg, Tatjana Pritula, Sevda Tanrıverdi, Navruz Yılmaz und Hatice Yılmaz.

Die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Heike Gebhardt zeigte sich von dem Abend wie der Qualifizierungsmaßnahme gleichermaßen begeistert und versprach Unterstützung für eine Fortsetzung. Pfarrerin Antje Röckemann, Frauenreferentin des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, verwies in ihrer kurzen Ansprache auf die vier Frauen im Stammbaum Jesu. „Rahab, Tamar, Rut und Batseba haben etwas gemeinsam: Sie sind Ausländerinnen, und haben jede einen wichtigen Platz in der Geschichte des Gottesvolkes gefunden. Diese ausländischen Frauen gehören in unsere Tradition – einen guten Umgang mit Diversity, mit Vielfalt gab es also schon in der Bibel.“

Vincenzina Cannatella und Doris Behr, die als Coach die Frauen in der Fortbildung begleiten, zeigten sich mit dem Abend sehr zufrieden: „Unsere Frauen können was! Und das haben sie heute sehr professionell gezeigt.“ röck

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