Pottpüree im Zirkuszelt

Mix aus Jugendkultur und Weltmusik begeistert Rotthauser Publikum

„musique celtique“ in der Rotthauser Kirche: Die Gruppe An Erming gewährten mit ihren Liedern einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben früherer Zeiten. FOTOS: UWE RUDOWITZ

„musique celtique“ in der Rotthauser Kirche: Die Gruppe An Erming gewährten mit ihren Liedern einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben früherer Zeiten. FOTOS: UWE RUDOWITZ

Im Freien brachte die Gruppe Evil Flames mit ihrer Feuershow das Publikum zum Staunen.

Im Freien brachte die Gruppe Evil Flames mit ihrer Feuershow das Publikum zum Staunen.

GELSENKIRCHEN – "Ich freue mich sehr darüber, dass die bunte Mischung aus Jugendkultur,  interkulturellen Begegnungen und ambitionierter Weltmusik bei den jungen Gästen auf großes Interesse stieß!“, äußerte sich Pfarrer Rolf Neuhaus begeistert über das diesjährige Weltmusikfestival in Gelsenkirchen-Rotthausen. Es stand in diesem Jahr unter dem Titel „Pottpüree“. Das Programm präsentierte eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Migration und richtete sich vor allem an ein jüngeres Publikum.

In einem aufgebauten Zelt des Kinderzirkus Rottini der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde fand der „Zirkus ohne Grenzen“ statt: „Dabei ging es um die kontinuierliche Bewegung von einem Ort zum anderen und um jede Form von Auswanderung und Einwanderung. Die Zuschauerinnen und Zuschauer wurden dazu angeregt, über diese Begriffe und ihre Bedeutung nachzudenken“, erklärte Neuhaus das Ziel des Jugendprojekts, das schon eine Woche zuvor Aktionen und Workshops im Essener Kinder- und Jugendhaus Hüweg organisierte. „Die Umsetzung des Projekts gelang vor allem durch die gute Zusammenarbeit mit den engagierten Jugend-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern aus Rotthausen und dem Jugendzentrum Hüweg!" Im Zelt wurde der Stumm-Dokumentarfilm „Circo Togni“ gezeigt und gleichzeitig mit Live-Musik von Cosimo Erario, Bassem Hawar und Alessandro Palmitessa begleitet. Die drei Künstler hatten die Musik extra für diesen Film geschrieben und dabei ihre eigenen kulturellen Hintergründe einfließen lassen. Das Programm im Zelt wurde begleitet von Jugendkultur-Aktionen und Performances wie Graffiti, Beatbox- und Breakdance.
 
Im Anschluss wechselte das Programm in die Evangelische Kirche und entführte die Gäste mit „musique celtique“ in die Bretagne: Die Lieder der Gruppe An Erminig klangen melancholisch und doch hoffnungsvoll. Ihre Balladen erzählen von heiteren aber auch traurigen Begebenheiten aus dem harten Leben der bretonischen Landbevölkerung: Zu einer Zeit, lange bevor es Zeitungen und moderne Medien gab und Neuigkeiten von fahrenden Musikanten von Ort zu Ort getragen wurden. Nach An Erminigs bewegendem Auftritt erlebte das Publikum am späten Abend den feurigen Auftritt der Gruppe Evil Flames. Traditionell beendeten sie das Weltmusikfest mit ihrer Feuershow aus Jonglage und Akrobatik auf dem Gelände neben der Evangelischen Kirche.

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