Optimale Effekte für Körper, Geist und Seele

Werkstatt-Tag für die Seniorenarbeit

Wie Vorlesen spannend werden kann, vermittelte André Wülfing den Teilnehmerinnen seines Workshops. FOTO: CORNELIA FISCHER

Wie Vorlesen spannend werden kann, vermittelte André Wülfing den Teilnehmerinnen seines Workshops. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Keiner kann alles, aber jeder kann etwas.“ Dieser Satz aus der Andacht von Pfarrer Peter Spelsberg durchzog wie ein roter Faden den Werkstatt-Tag zur Seniorenarbeit.

25 Ehrenamtliche kamen am 2. Juli in das Gemeindezentrum an der Gnadenkirche. Zwischen vier Workshops konnten sie wählen, und das war eigentlich auch schon der einzige Kritikpunkt dieses Tages: Es fiel schwer, sich zwischen den vier Angeboten für nur zwei zu entscheiden.

Unter der Überschrift „Denken, bewegen und entspannen“ gab Gedächtnistrainerin Ursula Hilbert am Vormittag auf spielerische Art eine Einführung in die Grundlagen des Gedächtnistrainings. Allen wurde dabei schnell klar, dass es nicht losgelöst von Bewegungs- und Entspannungselementen durchgeführt werden sollte. Denn erst durch diese Kombination stellt sich ein optimaler Effekt für Körper, Geist und Seele ein.

Parallel dazu lief der zweite Workshop „Singen, atmen und musizieren“, in dem sich die Teilnehmer mit der musikalischen Gestaltung im Seniorentreff befassten. Beeindruckt zeigten sie sich besonders davon, wie viel mehr Stimmkraft durch richtiges Atmen erlangt werden kann.

Am Nachmittag ging es mit zwei weiteren wichtigen Themen aus der offenen Seniorenarbeit weiter. Wolf-Rainer Borkowski, Altenheimseelsorger und Hobby-Theaterspieler, übte mit einer Gruppe kleine Theaterszenen ein. André Wülfing, Erzähler vom Consol-Theater, erklärte auf unterhaltsame Weise, welche Tricks und Kniffe das Vorlesen einfacher und das Erzählen spannender machen.

Die gemeinsame Abschlussrunde vermittelte lebhafte Eindrücke aus allen vier Workshops. Kurze Spielszenen, eine vorgelesene Geschichte, Bewegungstanz und das gemeinsame Singen machten noch einmal deutlich: Jeder kann etwas und hat irgendwo seine Stärke.

Zum Gelingen dieser Fortbildung, die von der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte organisiert war, trug die Atmosphäre des Gemeindezentrums an der Gnadenkirche viel bei. So sprach dann auch Teilnehmerin Theokla Dietrich allen aus dem Herzen, als sie abschließend forderte: „Wiederholung erwünscht!“

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