Offene Türen zu Klassenräumen und Lehrerzimmern

In der Bleckkirche gab es einen ökumenischen Gottesdienst für Lehrerinnen und Lehrer

Ihre Gedanken zu dem Bibelvers über die offene Tür schrieben die Lehrerinnen und Lehrer auf. FOTO: CORNELIA FISCHER

Ihre Gedanken zu dem Bibelvers über die offene Tür schrieben die Lehrerinnen und Lehrer auf. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Wenn ein neues Schuljahr beginnt, gibt es viele Gottesdienste: zur Einschulung der I-Dötzchen, für die verschiedenen Schulformen oder Jahrgangsstufen.  Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Erwartungen und Befürchtungen im Mittelpunkt. Aber wo bleiben die Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Hoffnungen, ihren Sorgen oder Ängsten? Pfarrerin Antje Grüter, Schulreferentin des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, lädt deshalb am zweiten Dienstag jedes neuen Schuljahrs Lehrerinnen und Lehrer in die Bleckkirche ein. Den ökumenischen Gottesdienst hielt sie gemeinsam mit dem katholischen Diakon Ralf Tietmeyer und der katholischen Religionslehrerin Bärbel Krause von der Georgschule.

„…und ich öffne Dir eine Tür“ – unter dieser Überschrift stand der Gottesdienst am 7. September. In ihrer Begrüßung sprach Grüter die symbolische Bedeutung dieses Versteils aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 3, Vers 8 an: „Jetzt öffnen sich wieder jeden Morgen die Schultüren für Sie und für die Kinder und Jugendlichen mit denen Sie arbeiten. Ist das eine schöne Erfahrung, eine Last? Sind sie neugierig, gespannt auf neue Klassen, neue Begegnungen? Oder treten Sie durch die offenen Türen in die Klassen oder in das Lehrerzimmer eher schon angestrengt, mit Sorgen? Vielleicht kommen Ihnen zu beruflichen oder privaten Beziehungen auch Türen als Symbol in den Sinn, für das, was Sie als offen oder versperrt erleben, was sie anderen Menschen eröffnen und offen halten können.“

Zu den einzelnen Textabschnitten des gesamten Verses schrieben die Gottesdienstbesucher und –besucherinnen ihre Gedanken und Assoziationen auf. Tietmeyer, Krause und Grüter lasen jeden Gedanken vor und legten ihn in eine große Glasschale. So konnten alle Beteiligten während der Begegnungen nach der Feier die Texte noch einmal nachlesen und darüber ins Gespräch kommen.

Bekannte Lieder können ganz anders wirken, wenn sie in einen neuen Kontext gestellt werden. „Du hast uns, Herr, gerufen und darum sind wir hier“ erklang im strophenweisen Wechsel mit dem Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ (EG 168 und EG 1). Die Kombination der auf den ersten Blick so weit voneinander entfernten Texte und Melodien gab neuen Gedanken zum Thema „offene Türen“ Raum.

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