Nichts machen, außer mitmachen

Ein Fest nur für ehrenamtlich Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit

Schönes erleben beim Mitarbeitendenevent in Gahlen: In Workshops wie Ballonmodellage lernten Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend Neues kennen. FOTO: PRIVAT

Schönes erleben beim Mitarbeitendenevent in Gahlen: In Workshops wie Ballonmodellage lernten Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend Neues kennen. FOTO: PRIVAT

GELSENKIRCHEN – „GE(h) hin und mach wat(t)!“, so lautete am vergangenen Wochenende die Aufforderung an alle ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Kinder- und Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Das Jugendreferat stellte für all diejenigen einen erlebnisreichen Tag und eine Nacht auf die Beine, die das ganze Jahr über in ihrer freien Zeit für Kinder und Jugendliche im Einsatz sind. An diesem Tag hieß es: Nichts machen, außer mitmachen und sie müssen nichts anbieten, sondern bekommen etwas geboten.

Ankommen in Gahlen

Am Samstagmorgen startete ein Reisebus seine Tour in Höntrop ganz im Süden des Kirchenkreises, um auf dem Weg zur Freizeitstätte nach Gahlen an zwei weiteren Stationen in Gelsenkirchen Menschen einzusammeln, die dem Aufruf zum Mitarbeitenden-Event folgten. In Gahlen angekommen begann das gemeinsame Programm mit einem Mittagessen. Im Anschluss strömten die rund 50 Mitarbeitenden in das benachbarte Spielehaus, wo sie während der offiziellen Begrüßung erlebten, dass sich das Kommen gelohnt hat. Jugenddiakon Martin Grube und Jugendreferentin Barbara Eggers setzten sie – passend zum Erntedankfest – mit Pflanzen und Früchten gleich. Dabei wurde der bunte Strauß an Mitarbeitenden deutlich, die sich auf unterschiedliche Weise in der Evangelischen Jugend in den Gemeinden und im Kirchenkreis engagieren.

Workshops bieten viel Neues

In sechs verschiedenen Workshops konnten die Mitarbeitenden über den Tag verteilt Neues ausprobieren: Die einen beschäftigten sich mit Improvisationstheater oder mit Trommeln, andere mit dem Schminken von Gesichtern oder Ballonmodellage. Auf großes Interesse stieß der Workshop, bei dem weiche Fingerraketen gebaut wurden, mit denen unterschiedliche Spiele im Haus und im Gelände gespielt werden können. Begehrt war auch ein Workshop, bei dem ein sichtbar bleibendes Ergebnis heraus kam: Ein Flur der Freizeitstätte wurde mit Mosaikkunstwerken gestaltet. Dafür wurde der Schermbecker Künstler Udo Sewz engagiert, der die Teilnehmenden anleitete.

Bis zur Grenze in den neuen Tag

Als die Workshops endeten, war der Grill schon bereit für das Abendessen. Mit Würstchen, Fleisch und gegrillten vegetarischen Köstlichkeiten konnten sich die Teilnehmenden für das weitere Programm stärken, denn der Tag war noch nicht zu Ende. Nachdem einige Ehrenamtlichen bei einem Gruppenspiel Werwölfe mit Dorfbewohnern diskutieren ließen und andere sich in der gemütlich gestalteten, warmen Kapelle bei ruhiger Musik entspannten, startete die große „PinG“: Party in Gahlen. Dafür war das Spielehaus mit vielen Lichteffekten ausgestattet worden, die im Nebel aus der Maschine ihre Wirkung entfalteten und für eine besondere Atmosphäre sorgten. Die Teilnehmenden tanzten bis zur Grenze in den neuen Tag und für den gemütlichen Ausklang sorgte die Filmnacht im Blockhaus mit frisch zubereitetem Popcorn.

Mit dem „Gammelfrühstück“ am nächsten Morgen und einem Reisesegen endete das Fest für die ehrenamtlich Mitarbeitenden. Die Reaktionen wie „Gibt es das jetzt jedes Jahr?“ und „warum war das nur so kurz?“ zeigten dem Organisationsteam, dass der Plan voll und ganz aufging: Es sollte den Ehrenamtlichen, die sich sonst immer für andere engagieren, die Möglichkeit geben, für sich selbst mal etwas Schönes zu erleben.

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