Neue Geldquelle für die Gemeindearbeit

Die Kirchengemeinde Wattenscheid-Höntrop erzeugt Solarstrom

Hoch auf dem Dach des Evangelischen Jugendheimes: Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn, Joachim Zausch und Hartmut Schmirgel (von rechts) schauten am 15. September bei der Installation der ersten Solarmodule zu. FOTO: CORNELIA FISCHER

Hoch auf dem Dach des Evangelischen Jugendheimes: Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn, Joachim Zausch und Hartmut Schmirgel (von rechts) schauten am 15. September bei der Installation der ersten Solarmodule zu. FOTO: CORNELIA FISCHER

WATTENSCHEID – Am Evangelischen Jugendheim in der Emilstraße laufen die Installationsarbeiten für die Fotovoltaikanlage auf vollen Touren. „Wenn weiter alles nach Plan läuft, werden wir ab Anfang Oktober den ersten Sonnenstrom ins Netz einspeisen“, so Hartmut Schmirgel, Baukirchmeister der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid-Höntrop. Nur sechs Monate sind vergangen, seit sich ein kleiner Kreis in der Gemeinde für das neue Projekt stark gemacht hat. „Durch die Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Stromnetz erschließen wir uns eine neue Geldquelle für unsere Gemeindearbeit“, erläuterte Pastor Dr. Uwe Gerstenkorn. Das Bauprojekt in der Emilstraße ist Teil des „ÖKU-Solarnetzwerkes Höntrop“. Diese Kooperation der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde hat sich die Förderung der Solarenergie in Höntrop zum Ziel gesetzt.

Sonnenstrom schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Die neue Anlage wird eine Leistung von 11,28 Kilowatt peak haben. Zum Vergleich: Die Fotovoltaikanlage der Kirchengemeinde Gelsenkirchen hat eine Gesamtleistung von 5 Kilowatt peak. Sie ist seit dem Jahr 2005 in Betrieb und hat bisher 15.000 Kilogramm Kohlendioxyd eingespart.

Die Höntroper Anlage kostet 39.000 Euro. Davon hat 5.000 Euro das Land NRW als einmalige Projektförderung übernommen. Das Gemeindefest erbrachte 2.000 Euro, weitere Spenden werden noch gesammelt. Wenn die Gemeinde vor dem 1. Oktober mit dem Sonnenstrom ans Netz gehen kann, bekommt sie 34 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. „Wir rechnen mit rund 3.000 Euro Ertrag pro Jahr“, sagte Pfarrer Dr. Gerstenkorn. Demnach werden die Höntroper in zehn bis elf Jahren in der Gewinnzone angekommen sein. Dann kann der Ertrag der umweltfreundlichen Anlage dazu beitragen, andere Kosten des Gemeindelebens abzudecken.

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