Nähe zu den Gemeinden bleibt erhalten

Kreissynode begründet Gemeinschaft der Kindergärten

Nahezu einstimmig hat die Synode der Satzung für die neue Kindergartengemeinschaft zugestimmt. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Die Gemeinschaft der Kindergärten im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid geht am 1. Mai 2008 an den Start. Die Kirchengemeinden sind aufgefordert, ihre Kindergärten bis zum 31. Juli auf die neu gegründete Gemeinschaft zu übertragen. Das hat die Kreissynode auf ihrer Tagung am 25. Februar in Gelsenkirchen-Rotthausen beschlossen.

„Wir wollen möglichst viele Kindergärten erhalten“, beschrieb Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski (Wattenscheid-Leithe), als Vorsitzende des Synodalen Kindergartenausschusses das Ziel der Gemeinschaftsgründung. „Dabei soll die Nähe der Einrichtungen zu den Kirchengemeinden unbedingt erhalten bleiben.“

„Mit der gemeinsamen Trägerschaft für alle 30 evangelischen Kindergärten in Gelsenkirchen und Wattenscheid können wir den Anforderungen durch das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) besser gerecht werden“, sagte Kindergarten-Fachberaterin Ilse Balbach-Westphal. In Zukunft müssen Betreuungszeiten und Gruppenausstattungen von Jahr zu Jahr mit der Kommune ausgehandelt werden. Das erfordert u.a. eine höhere Flexibilität des Personaleinsatzes.

Im ersten KiBiz-Jahr können alle evangelischen Kindergärten in Gelsenkirchen und Wattenscheid mit der bisherigen Gruppenstärke weitergeführt werden. Für die Zukunft gab Superintendent Rüdiger Höcker sich vorsichtig optimistisch: „Es hängt viel davon ab, dass der Trägeranteil die zugesagten 12 Prozent nicht überschreitet. Derzeit liegen weder die Ausführungsbestimmungen zum Kinderbildungsgesetz noch eine Personalvereinbarung vor. Erst danach können wir alles mit konkreten Zahlen durchrechnen.“

Wenn alle Kirchengemeinden entsprechend beschließen, wird die neue Kindergartengemeinschaft 30 Einrichtungen (24 in GE, 6 in WAT) mit 80 Gruppen und rund 200 Mitarbeitenden umfassen. Für die Finanzierung sind 12,5 Prozent des jährlichen Kirchensteueraufkommens vorgesehen. Dazu kommen für den laufenden Betrieb die Leistungen der öffentlichen Hand. Die Gebäude bleiben Eigentum der Kirchengemeinden. Da Kindergarten-Fachberaterin Ilse Balbach-Westphal zum 31. Juli in den Ruhestand geht, wird ab sofort eine Nachfolge-Regelung gesucht. Ausgeschrieben ist die Stelle der Geschäftsführung und Fachberatung. Sie soll in Zukunft durch eine weitere Fachberatung mit halber Stelle ergänzt werden. KB 

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