Nach vorne schauen und Vertrauen haben

Die Kinderbibelwoche in Rotthausen war zirkusreif

Manege frei: Kinder zeigen, was sie während der Kinderbibelwoche gelernt haben. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Die Umsetzung der biblischen Geschichten versetzt große und kleine Gottesdienstbesucher im Zirkuszelt ins Staunen.

GELSENKIRCHEN – „Ich hab‘ ein Herz, ich hab‘ Verstand. / Ich kann stur sein und charmant. / Ich kann lächeln und zornig sein / liebenswürdig und gemein.“ So beginnt ein Lied der Kinderbibelwoche. Und spätestens beim Refrain schallte es aus 30 Kinderkehlen: „Das alles steckt in mir. Gott, ich danke dir.“

Zum ersten Mal hat die Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen eine Kinderbibelwoche für die ganze Gemeinde durchgeführt. Alle vier hauptamtlichen Jugendmitarbeiter arbeiteten in Vorbereitung und Durchführung mit elf Ehrenamtlichen aus den ehemals drei selbständigen Gemeinden (Mitte, Rotthausen und Schalke) zusammen. Und dank des Engagements einer Kindergartenmutter aus Schalke kamen auch Kinder aus Schalke und der Feldmark vom 18. bis 21. Oktober jeden Morgen ins Gemeindehaus Rotthausen, um in die Welt des „Circus Talentino“ einzutauchen.

Ausprobieren und Vertrauen haben

Nach der Begrüßung mit Liedern und Gebet erlebten die Kinder, wie das Programm des Circus entsteht. Direktor Artur (Norman Töpfer) und seine Freundin Anna (Jessica Zierke) griffen dazu auf Geschichten aus der Bibel zurück. Während Artur manche Texte immer schon cool fand, war Anna anfangs eher skeptisch.
Aber Artur hat lustige Ideen. Da gibt es die Geschichte von Petrus, der auf dem Wasser hinter Jesus hergehen will. Die Geschichte wird von weiteren Teamern kurz vorgespielt und Artur findet: Das muss sich doch so ähnlich anfühlen wie das Balancieren auf einem schmalen Balken. Und schon probiert Anna es aus und lernt dabei, sich auszurichten, aufrecht zu gehen, fest in eine Richtung zu schauen und Vertrauen zu haben.

Aufführung in der Gottesdienst-Manege

„Nach dem gemeinsamen Beginn haben die Kinder in drei Gruppen jeweils drei Stationen erlebt.“, berichtete Pfarrer Rolf Neuhaus. In der Turnhalle wurde für den großen Auftritt im Zirkuszelt, das im Gemeindesaal aufgebaut war, geübt. Im Kreativraum wurde dazu gemalt oder gebastelt und beim Essen gab es die Möglichkeit zur Vertiefung des Tagesthemas.
Am Sonntag, 23. November, wurde schließlich der große Saal des Gemeindehauses in Rotthausen zur Gottesdienst-Manege. Im Familiengottesdienst zeigten die Kinder, was sie in der Bibelwoche gelernt hatten – und die Gemeinde kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Da wurde jongliert und balanciert, mit dem Diabolo getrickst und sogar ein wenig Akrobatik gezeigt. Die überraschenden Beziehungen zwischen den Kunst-Stücken und den Bibel-Stücken ließen viele aufhorchen. Die Kurzpredigt hielt Ralf Müller, der seit vielen Jahren als Hauptamtlicher bei der Offenen Tür der Evangelischen Jugend in Rotthausen arbeitet.

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