Mit Vielfalt präsent bleiben

Zu Pfingsten entsteht die „Evangelische Christus-Kirchengemeinde Buer“

Auf der großen Wiese vor der Matthäuskirche werden sich die vier Gemeinden am Pfingstsonntag zum ersten Gottesdienst als „Christus-Kirchengemeinde“ versammeln. FOTO: CORNELIA FISCHER

Auf der großen Wiese vor der Matthäuskirche werden sich die vier Gemeinden am Pfingstsonntag zum ersten Gottesdienst als „Christus-Kirchengemeinde“ versammeln. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Neulich konnte Pfarrer Eckehard Biermann zwei Wochen lang nicht beim Seniorenclub in der Resser Mark sein. „Das liegt wohl an der Vereinigung“, vermuteten die Senioren. Nein, daran liegt es nicht. Die vier Gemeinden, die sich im Gelsenkirchener Nordosten zur „Evangelischen Christus-Kirchengemeinde Buer“ zusammenschließen, haben seit dem Jahr 2001 drei Pfarrstellen verloren. Da können die verbleibenden sechs Pfarrer nicht immer und überall sein. „Wir schließen uns zusammen, um als Evangelische Kirche mit ihrer ganzen Vielfalt präsent zu bleiben“, erklärte Biermann im Pressegespräch. Pfarrer Norbert Filthaus ergänzte: „Wir wollen unser Gemeindeleben aktiv gestalten, bevor wir von den Verhältnissen gestaltet werden.“

Zu Pfingsten am 23. Mai ist es soweit: Nach kurzen Andachten in allen fünf Kirchen machen sich die einzelnen Gemeinden auf einen Pilgerweg zur Matthäuskirche in Middelich. Auf der Wiese neben der Kirche feiern sie dann gemeinsam ihren ersten Gottesdienst als Christus-Kirchengemeinde Buer und ihr erstes Gemeindefest. „Wir sind noch in der Planung“, berichtete Pfarrer Peter Schmidt.  „Es wird ein richtig schönes Fest unter dem Motto „Wir sind eins in Christus.“ Ein Bus wird den ganzen Tag über zwischen Resse, Resser Mark, Erle und Middelich pendeln.

Allzu viel verändern wird sich für die dann 16.326 Gemeindemitglieder erst einmal nicht. „Wir wollen behutsam vorgehen“, sagte Pfarrer Ernst-Martin Barth. Es wird weiterhin Seelsorgebezirke für jeden Pfarrer geben. Barth übernimmt rund 600 Gemeindemitglieder im Bereich Gräfte von Pfarrer Peter Spelsberg. Für die Beerdigungen wechselt die Zuständigkeit wöchentlich. Die Kirchen und die Gottesdienstzeiten bleiben erhalten. Hier werden die Gläubigen nach und nach auch die anderen Pfarrer der neuen Großgemeinde kennen lernen.

Vorreiter des Vereinigungsgedankens ist die Evangelische Jugend. Sie hat bereits einen gemeinsamen Jugendausschuss, feiert gemeinsam Gottesdienste und stimmt die Angebote in den fünf Gemeindehäusern aufeinander ab. „Da gibt es auch schon Bewegung“, so Pfarrer Peter Spelsberg. „Die Jugendlichen kommen durchaus von Resse nach Erle, wenn sie das Angebot interessiert.“ KB

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