Mehr voneinander wissen

Der Runde Tisch Hassel hat sein Projekt erfolgreich abgeschlossen

Beim Fest der Begegnung gab es Leseproben aus „Hassel! Ein Stadtteil so bunt wie die Welt“, vorgetragen von Mitgliedern des Runden Tisches. Kirsten Sowa war Gemeindepfarrerin an der Markuskirche, bevor sie im letzten Sommer nach Gelsenkirchen-Rotthausen wechselte. Hermann Spickermann ist Gemeindereferent der Gemeinde St. Pius. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Gelsenkirchen-Hassel ist auf den ersten Blick ein trister Stadtteil ganz im Norden von Gelsenkirchen. Ein sozialer Brennpunkt mit hoher Arbeitslosigkeit, hohem Ausländeranteil, hohem Konfliktpotenzial zwischen Kirchtürmen und Minarett.

Doch ein Blick hinter die Kulissen zeichnet ein ganz anders Bild. „Hassel! Ein Stadtteil so bunt wie die Welt.“ Unter diesem Titel ist kürzlich ein Buch erschienen, in dem Menschen aus Hassel von sich erzählen. Hasseler Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund haben dazu beigetragen mit Geschichten aus ihrem Leben, Berichten von ihren Sorgen, Schilderungen ihres Alltags.

„Wenn Menschen mehr voneinander wissen, nehmen die Hemmungen im Umgang miteinander ab“, schreiben die Herausgeber im Vorwort. „Es gibt weniger Vorbehalte und weniger Vorurteile. Wir lernen, miteinander zu leben statt nebeneinander.“

„Mehr-voneinander-wissen“, so heißt auch das Projekt des „Runden Tisches Hassel“, aus dem das Buch hervorgegangen ist. Mitte Dezember wurde die erste Auflage von 1000 Exemplaren ausgeliefert. Aus diesem Anlass feierte der Runde Tisch mit allen, die daran mitgewirkt haben, ein Fest der Begegnung.

Dank der Unterstützung durch die Sparkasse und das Projekt „Weißt Du, wer ich bin?“ kann das Buch unter dem Herstellungspreis für 3 Euro verkauft werden. Es ist bei den Mitgliedern des Runden Tisches (Kirsten.Sowa(at)gelsennet.de) und in Hasseler Geschäften erhältlich. KB

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