Medizinische Grundversorgung in Ghana

Dr. Kwame Agyeman will in Kumasi ein Versorgungszentrum aufbauen

Der neue Chefarzt der Gynäkologie, Dr. Alexander Ast, unterstützt Dr. Kwame Agyeman mit etlichen medizinischen Geräten aus der Klinik für Gynäkologie, wie Brutkästen oder einem Kreißsaalbett. FOTO: CORINNA LEE

GELSENKIRCHEN – „Ein kleines Licht in die große Dunkelheit“ will Dr. Kwame Agyeman mit ausrangierten aber funktionstüchtigen medizinischen Geräten aus den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen in seine Heimat bringen: „Es war immer mein Ziel, nach 20-jährigem Aufenthalt in Deutschland nach Kumasi zurück zu kehren. Ich möchte mein erworbenes Wissen in den Dienst der Menschen meiner Heimat stellen und für sie eine medizinische Grundversorgung aufbauen. Ich bin sehr dankbar, dass mir etliche Kollegen aus den verschiedenen Kliniken und der Verwaltung der EVK dabei geholfen haben“.

Ausgerüstet mit einer Endoskopieeinheit, einem OP-Tisch, einem Kreißsaalbett, zwei gynäkologischen Untersuchungsstühlen, drei Brutkästen, einem Narkosegerät, fünf Wickelkommoden und vielem mehr ist Dr. Kwame Agyemann im September in seine Heimat zurückgekehrt. Im ländlichen Teil des Distrikts Kumasi, der zweitgrößten Stadt des westafrikanischen Staates Ghana, möchte er ein teilstationäres und ambulantes Versorgungszentrum mit 16 Betten, OP- und Kreißsaal und einem Grundlabor einrichten. Zunächst plant Agyeman, mit einer Ambulanz anzufangen. In den kommenden zwei Jahren soll dann das gesamte Projekt umgesetzt sein.

„Die Haupttodesursache in meiner Heimat sind Malaria, Unterernährung, perinatale Erkrankungen, AIDS sowie Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes“, erklärt der Gynäkologe. „Die Bedeutung von medizinischen Versorgungszentren kann also nicht genug betont werden. Nur eine zeitgerechte genaue medizinische Diagnostik ist Voraussetzung für eine frühe und sichere Diagnose. Und nur damit können wir effektiv die Patienten behandeln.“ Ein Grundstück für die medizinische Versorgungseinheit wurde bereits von ihm gekauft, das Fundament gelegt. „Mit relativ geringen Mitteln kann ich in meiner Heimat die Krankheit und Armut bekämpfen, deshalb kann ich wirklich jede Spende wirkungsvoll für die Menschen in dieser Region einsetzen“, so der überzeugte Christ.

Wer das Engagement von Dr. Kwame Agyeman unterstützen möchte, kann gegen Erhalt einer Spendenquittung auf das folgende Konto spenden: „Medizinische Versorgung für Kumasi“, Selbstbesteuerungsgruppe Aktion 5% eV. , GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ: 430 609 67, Konto: 802 858 42 00. –lee

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