Kreiskirchliche Aufgaben in neuen Händen

Ein Mitglied des Kreissynodalvorstandes und drei Pfarrer wurden in ihre Ämter eingeführt

Sie haben neue Aufgaben übernommen: (vorne von links) Ullrich Engelsing, Werner Göbelsmann, Ulrich Brockhoff-Ferda und Claus Carstensen. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Großer Bahnhof in der Evangelischen Altstadtkirche am Heinrich-König-Platz: In einem Festgottesdienst konnte am Abend des 18. Oktobers Superintendent Rüdiger Höcker gleich drei Pfarrer in ihre neuen kreiskirchlichen Aufgaben einführen. Ebenfalls in sein Amt eingeführt wurde Werner Göbelsmann als neues Mitglied des Kreissynodalvorstandes. Er nimmt dort den Platz von Lothar Georg Santer ein, der das Ruhrgebiet aus beruflichen Gründen verlassen hat. Offiziell verabschiedet wurde auch Pfarrer Willi Everding, der zum Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand getreten ist. In dessen Pfarrstelle am Berufskolleg an der Königstraße wurde nun Claus Carstensen aus Bielefeld eingeführt. Seit Beginn des  Schuljahres unterrichtet er bereits dort und konnte inzwischen schon eine Menge Ruhrgebietsluft schnuppern.

Die beiden anderen eingeführten Pfarrer sind hingegen im Kirchenkreis schon lange alte Bekannte. Ulrich Brockhoff-Ferda war seit elf Jahren in der Gemeinde Bulmke als Seelsorger tätig. Durch die im Zuge der sozialen Umstrukturierung sinkenden Gemeindegliederzahlen verlor Bulmke aber eine Pfarrstelle und Pastor Brockhoff-Ferda ließ sich in eine neue Aufgabe berufen. Er erteilt als Inhaber der neu errichteten 17. kreiskirchlichen Pfarrstelle nun Religionsunterricht am Gauß-Gymnasium und wird für die Gemeindeberatung im Kirchenkreis zuständig sein.

Nachdem auch die Kirchengemeinde Wattenscheid eine Pfarrstelle aufgeben musste, ließ sich Pfarrer Ullrich Engelsing in die ebenfalls neu errichtete 18. kreiskirchliche Pfarrstelle berufen. Er bleibt aber Wattenscheid auch in Zukunft erhalten, denn er übernimmt die Seelsorge am dortigen katholischen Marienhospital und erteilt Religionsunterricht an der Höntroper Realschule. Außerdem wird er noch einige Stunden an der Realschule an der Mühlenstraße in Buer unterrichten.

Superintendent Höcker, der sich bei diesem umfangreichen Gottesdienst durch Synodalassessor Dieter Heisig und weiteren Personen aus Schule und Kirche tatkräftig unterstützen ließ, unterstrich die Bedeutung kreiskirchlicher Aufgaben gerade in einer Zeit sinkender Gemeindegliederzahlen und der damit verbundenen Neugestaltung kirchlicher Arbeit. Er und alle am Gottesdienst Beteiligten dankten den Verabschiedeten für ihren geleisteten Dienst und wünschten den Eingeführten Gottes Geleit für die Arbeit. WK

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