Kirche bleibt ein Ort des Gedenkens

Die ehemalige Jakobuskirche wurde zur Trauerhalle

Der Blick in die Trauerhalle. Auf der Empore sind Mustersärge ausgestellt. FOTO: CORNELIA FISCHER

Der Blick in die Trauerhalle. Auf der Empore sind Mustersärge ausgestellt. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN –Kirchen sind Orte des Gedenkens. In Wortverkündigung und Abendmahl erinnern sich die Gläubigen an das, was Gott an seinem Volk Israel und der christlichen Gemeinde tut. Ob Taufe, Konfirmation oder Trauung – auch die Geschichte Gottes mit jedem und jeder Einzelnen ist eng mit dem jeweiligen Gotteshaus verbunden. Umso schmerzvoller ist es, wenn Kirchen geschlossen werden. So wie es 2006 mit der Jakobuskirche in Gelsenkirchen-Horst geschehen ist.

Eine Zeit des Wartens auf eine geeignete Nachnutzung von Kirche, Wohnhaus und Gemeindezentrum hatte begonnen. Am 30. Oktober war sie zu Ende. An einem „Tag der offenen Tür“ stellte das Bestattungsinstitut Nehrkorn den neu gestalteten Gebäudekomplex der Öffentlichkeit vor.

Zu sehen war das Ergebnis der Umgestaltung: Das Kirchenschiff enthält eine Trauerhalle, einen Aufbewahrungs- und Verabschiedungsraum und eine Sargausstellung. In den angrenzenden Räumlichkeiten befinden sich Besprechungsräume und das Büro. Das frühere Gemeindezentrum steht für unterschiedliche Zwecke, wie Beerdigungskaffee oder private Feiern, zur Verfügung. Im Garten stellen die Horster Firmen Floristik-Art Solenski und Steinmetzbetrieb Mecking Mustergräber aus.

Eine wesentliche Funktion des Kirchraums erläuterte Stefan Menge, Geschäftsführer der Firma Nehrkorn: „Die Trauerhalle wird zukünftig zur Gedenkstätte der Verstorbenen aus Horst. Wir werden Gedenktafeln aus Eichenholz gravieren, die den Namen und das Sterbedatum des Verstorbenen tragen. Jeder, der es wünscht, kann diese Gedenkstätte aufsuchen.“ So bleibt die ehemalige Kirche ein Ort des Gedenkens.

Wer mit der Firma Nehrkorn Kontakt aufnehmen möchte, kann dies telefonisch unter der Nummer 0209 - 5 28 52 tun.

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