Ingo Bleckmann verlässt Schalke

Pfarrer beendet seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen

Pfarrer Ingo Bleckmann aus Schalke geht in den Ruhestand. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Nach langjährigem Wirken verlässt Pfarrer Ingo Bleckmann Ende dieses Jahres die Kirchengemeinde Schalke. Viele Gemeindeglieder und Weggefährten aus mehr als 20 Berufsjahren kamen am Zweiten Advent in die Kreuzkirche, um sich in einem festlichen Gottesdienst und beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus von dem 51-Jährigen zu verabschieden.

Bleckmann (*1955 in Dortmund) beendet seinen Dienst offiziell am 31. Dezember aus gesundheitlichen Gründen. „Mit 51 Jahren in den Ruhestand zu gehen, ist nicht die reine Freude“, sagte er. „Aber nach Absprache mit meinen Ärzten habe ich mich zu dieser Vernunftentscheidung durchgerungen.“ Bleckmann leidet an chronischem Asthma, was sich in den letzten Jahren – auch bedingt durch die berufliche Belastung – verschlimmert hat.

Ingo Bleckmann wurde im Mai 1986 als Gemeindepfarrer in Schalke eingeführt. Studiert hat er in Münster, wo er nach dem Ersten Theologischen Examen noch drei Jahre am Lehrstuhl für Altes Testament wissenschaftlich gearbeitet hat. Sein Vikariat absolvierte er in einer Gemeinde im Münsterland, bevor er nach dem Hilfsdienst in der Bochumer Paulusgemeinde als Pfarrer nach Schalke kam.

Ingo Bleckmann wird mit seiner Familie – er ist verheiratet und hat einen 17-jährigen Sohn und eine zehnjährige Tochter – nach Buer ziehen. „Es ist für meinen Nachfolger sicher angenehmer, wenn der Pfarrer, der hier mehr als 20 Jahre Dienst getan hat, nicht direkt in seinem alten Bezirk wohnt“, meinte er. Für den Ruhestand hat sich Bleckmann noch nichts Besonderes vorgenommen. „Zunächst einmal geht es für mich darum, zur Ruhe zu kommen und meine Gesundheit zu stabilisieren“, sagte er.

Weil auch Pfarrer Dirk Purz im neuen Jahr in eine landeskirchliche Pfarrstelle wechselt, wird ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin nach Schalke kommen. Die Stelle soll öffentlich ausgeschrieben werden, so dass das Presbyterium aus den eingehenden Bewerbungen eine geeignete Nachfolgerin oder einen geeigneten Nachfolger wählen kann. AR

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