Hier riecht es nach Menschen

„Die Knappen aus der Hauergasse“ in einem Reiseführer aus Wien

Die Kapelle in der Arena des Schalker Fußballvereins ist einen Besuch wert – so Birgit Schlepütz, Autorin der „Lesereise Ruhrgebiet“. FOTO: CORNELIA FISCHER

Die Kapelle in der Arena des Schalker Fußballvereins ist einen Besuch wert – so Birgit Schlepütz, Autorin der „Lesereise Ruhrgebiet“. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN/ WIEN – Der Ruf der Kapelle in der Arena „Auf Schalke“ ist bereits bis in die österreichische Hauptstadt Wien gedrungen. Den Beweis dafür gibt es jetzt schwarz auf weiß: Im Wiener Picus-Verlag ist nämlich kürzlich unter dem Titel „Lesereise Ruhrgebiet“ ein Buch erschienen, das unter den insgesamt 21 einen Besuch werten Reisestationen im Revier auch die Kapelle der Gelsenkirchener Arena verzeichnet. Pfarrer Norbert Filthaus, der seit eineinhalb Jahren die Verantwortung für die Kapelle trägt, wird sich bestimmt sehr darüber freuen.

„Die Knappen aus der Hauergasse“ – so ist das Kapitel überschrieben, in dem  natürlich nicht nur über die Besonderheit einer Gebetsstätte in einer Fußballarena berichtet wird, sondern noch einmal die Geschichte des Gelsenkirchener Traditionsvereins und seiner einzelnen Spielstätten am inneren Auge der Leserinnen und Leser vorbeiziehen können.

Im Mittelpunkt stehen aber vor allem die Menschen. Um sie geht es vor allem in der „Lesereise Ruhrgebiet“. Kein Geringerer als Nobelpreisträger Heinrich Böll hat ja einmal über die Region einmal gesagt: „Aber hier riecht es nach Menschen....“.

Seltersbuden, ehemalige Industriestandorte, Kunstquartiere, Imbissstuben – die Palette der Begegnungsorte mit den Menschen im Revier ist vielfältig und bunt. Auch die kirchlichen Bereiche kommen nicht zu kurz. Da wird von der Pfarrerstochter aus Witten-Wengern erzählt, die zur Bestsellerautorin aufstieg. Da gibt es den Domkapitular, der für das Entstehen des größten Hüttenwerkes der Welt mit verantwortlich ist. Und sogar der fast 800 Jahre zurück liegende Mord an Erzbischof Engelbert im Ruhrtal findet Erwähnung.

Autorin des Buches ist übrigens die aus Stolberg im Rheinland stammende Texterin und Redakteurin Birgit Schlepütz. Die 45-Jährige ist in Dingen des Tourismus ausgesprochen erfahren. Nach ihrem Studium arbeitete sie viele Jahre im Ruhrgebiet, kennt also die Region, über die sie schreibt.

Das Buch „Lesereise Ruhrgebiet“ von Birgit Schlepütz ist im Picus – Verlag Wien erschienen. Es hat 132 Seiten und kostet 14,90 €.

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