Gottesdienst stimmte nachdenklich

Welt-Aids-Tag

Alle sind betroffen. GRAFIK: PRESSE

GELSENKIRCHEN – Am 1. Dezember hat in der Evangelischen Altstadtkirche zum ersten Mal ein Gottesdienst zum Welt-Aids-Tag stattgefunden. Während des Gottesdienstes formten die Beteiligten aus einer acht Meter langen roten Stoffbahn eine Aids-Schleife und legten sie auf die Stufen des Altarraums. Als Zeichen der internationalen Verbundenheit mit den Betroffenen brachte Pfarrerin Erika Bogatzki aus Pappe geformte Kontinente auf die Schleife an.

„Wir sind alle betroffen“ sagte Krankenschwester Flora Matandika aus Morogoro, Tansania. „In meiner Heimat hat jeder in der Familie, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis junge Menschen, die an Aids gestorben sind.“ Ihr Bericht über die Hintergründe – Armut, fehlende Aufklärung – und die Folgen – Diskriminierung, Ausgrenzung, neue Ansteckungen – stimmte nachdenklich. Gut, dass sie auch vom Engagement ihrer Kirche und anderer Organisationen erzählen konnte. Superintendent Rüdiger Höcker bezog sich in seinem Beitrag auf den Gott der Liebe und forderte Solidarität mit den Betroffenen. DB

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