Gottes Schöpfung nachhaltig bewahren

Zwei Nachmittage mit der KlimaKiste gaben Aufschluss über den Umgang mit der Umwelt

Ein praktisches Beispiel aus der KlimaKiste zeigte den Kindern, wie es den Eisbären ergeht, wenn die Polkappen schmelzen. FOTO: CORNELIA FISCHER

Ein praktisches Beispiel aus der KlimaKiste zeigte den Kindern, wie es den Eisbären ergeht, wenn die Polkappen schmelzen. FOTO: CORNELIA FISCHER

WATTENSCHEID – Den Auftakt zur „Aktion Klima“ hat das Evangelische Familienzentrum Pastor-Viertmann Kindertagesstätte in Höntrop an zwei Nachmittagen im Februar und März gemacht.

„22 Familien waren mit großer Begeisterung dabei“, berichtete Erzieherin Birgit Scheluga. In Spielen und Experimenten erfuhren kleine und große Menschen ganz viel über den Klimaschutz. Die quietschgrüne „KlimaKiste“ enthält Material und Messgeräte und hilft mit vielen Ideen dabei, Klimaschutz kindgerecht zu vermitteln. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung wird die Kiste aus den Erlösen der Emissionshandelszertifikate kostenlos zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt die Pastor-Viertmann-Kita 300 Euro für die Anschaffung von Solarleuchten in den Spielzeughütten.

„Die ‚Aktion Klima‘ ist als Langzeitprojekt angelegt“, so Birgit Scheluga, die das Projekt in Höntrop leitet. „Wir wollen Kinder und Eltern nachhaltig bilden, ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge schaffen und dazu beitragen, Gottes Schöpfung nachhaltig zu bewahren.“

Wenn Backpulver und Essigsäure zusammen reagieren, wird Kohlendioxyd (CO2) freigesetzt. Eine konkrete Vorstellung davon bekamen die Kinder, als die Mischung einen Luftballon aufblies.

Beim Energiequiz erfuhren sie, was ein laufender Wasserhahn bei drei Minuten Zähneputzen verbraucht (rund 25 Liter), oder wie viel CO2ein Kilo Gemüse benötigt, wenn es aus der eigenen Region kommt (rund 230 Gramm) oder mit dem Flugzeug aus Übersee geliefert wird (rund 11.000 Gramm).

„Wir werden mit den Kindern nach Möglichkeiten der CO2-Einsparung in unserer Kita suchen“, beschrieb Scheluga die nächste Phase der Aktion. „Etwa Stromverbraucher abschalten, Wege zu Fuß erledigen, Lebensmittel den Jahreszeiten entsprechend einkaufen und uns mit erneuerbaren Energien beschäftigen.“ Die Ergebnisse und die erzielten Einsparungen werden in den CO2-Rechner der bundesweiten Aktion eingegeben.

Die Familien, die bei den ersten beiden Nachmittagen mitgemacht haben, wollen das Projekt weiter unterstützen und den Klimaschutz auch in ihren privaten Haushalten praktizieren.

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