Gleicher Wert und gleiche Würde

Die Fußball-WM der Menschen mit Behinderungen begeisterte Viele

Die Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege im Berufskolleg Königstraße zogen mit einem Freundschafts-Banner zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM der Menschen mit Behinderungen. FOTO: PRIVAT

DUISBURG – Aus Gelsenkirchen oder Wattenscheid waren zwar keine Aktiven mit von der Partie, aber über mangelnde Unterstützung aus dem Kirchenkreis brauchten sich die Teilnehmer der  Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderungen dennoch nicht zu beklagen. Schon beim Eröffnungsspiel im Duisburger MSV-Stadion am 29. August waren unter den geschätzten 24.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zahlreiche Angehörige der verschiedenen diakonischen und sozialpädagogischen Einrichtungen des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid . Sie alle erlebten den Auftakt zu einem großen Ereignis, das wieder einmal verdeutlichen soll: Menschen mit Behinderungen sind in unserer Gesellschaft ganz normal. Dies unterstrich Bundespräsident Dr. Horst Köhler, der es sich nicht nehmen ließ, das Turnier persönlich zu eröffnen. 16 Nationalmannschaften aus allen fünf Kontinenten wollten unter Beweis stellen, dass auch Spieler mit einer geistigen Behinderung in der Lage sind, die Massen zu begeistern und in den Bann ihres Sportes zu ziehen.

Auf den Tribünen waren Beschäftigte aus den „Gelsenkirchener Werkstätten“ genau so zu finden wie die Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege des Berufskollegs an der Königstraße oder Bewohnerinnen und Bewohner der kirchlichen Wohnheime. Sie alle konnten der evangelischen Landesbischöfin aus Hannover, Dr. Margot Käßmann, nur Recht geben, die in einem Grußwort zur Veranstaltung schrieb: „Ich glaube, dass das Leben ein Geschenk ist und jeder Mensch den gleichen Wert und die gleiche Würde hat, ob behindert oder nicht behindert.“ Damit traf sie genau die Tendenz, die den Gelsenkirchener Studierenden in ihrem Religionsunterricht an der Fachschule immer wieder neu vermittelt wird.

Bis zum 15. September haben die Mannschaften um den Weltmeistertitel gekämpft und die einzelnen Platzierungen ausgespielt. Dabei kamen auch die Nachbarorte Recklinghausen, Essen und Waltrop in den Genuss, Veranstaltungsplätze zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich waren auch dort unter den Fußball-Fans zahlreiche Menschen aus dem Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid zu finden. WE

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