Gewusel bei der Senfkornsuche

Die Evangelische Jugend freut sich auf das Neue Jahr

Viel Spaß hatten die rund 170 Gäste beim Kirchengruppenquiz, hier die Ehrenamtlichen aus der Christus-Kirchengemeinde Buer mit Hannah Gruner, ‚ihrer‘ neuen Hauptamtlichen (2. von links). FOTO: CORNELIA FISCHER

Viel Spaß hatten die rund 170 Gäste beim Kirchengruppenquiz, hier die Ehrenamtlichen aus der Christus-Kirchengemeinde Buer mit Hannah Gruner, ‚ihrer‘ neuen Hauptamtlichen (2. von links). FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“, so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2020. Beim Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen und Wattenscheid spielte sie eine Schlüsselrolle. Es begann mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche der Apostel-Kirchengemeinde. Der Zirkus Ratzfatz mit seiner Hoola-Hoop- und Akrobatikshow begeisterte die jugendliche Gemeinde. Aber nicht nur die Zirkusacts, sondern auch die Live-Gesangseinlagen und die schauspielerische Darstellung eines Gespräches zwischen dem Glauben und dem Unglauben konnten überzeugen.


OB Baranowski: Evangelische Jugend wichtig für die Stadt

Pfarrer Holger Dirks brachte zum Ausdruck, dass man auch mit einem kleinen Glauben große Berge versetzen kann. Vor Beginn des Gottesdienstes hatte er dazu symbolisch Senfkörner auf die Kirchenbänke gelegt, die jedoch niemand bemerkt hatte. Als darauf aufmerksam gemacht wurde, ergab sich ein „großes Gewusel“, weil sich alle auf Senfkornsuche begaben.

Mit guter Stimmung ging es im Anschluss in das Gemeindehaus an der Florastraße. Barbara Eggers, Jugendreferentin des Kirchenkreises, erinnerte an die Highlights der Jugendarbeit des vergangenen Jahres und leitete die Grußworte ein. Oberbürgermeister Frank Baranowski dankte den Ehrenamtlichen und Jugendmitarbeiter*innen für ihre Arbeit in der Evangelischen Jugend. Er betonte, dass Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven geschenkt werden und die Jugendarbeit  wichtig für Gelsenkirchen ist.


SUP Montanus: Ihr findet selbst euren Weg

Der Superintendent des Kirchenkreises Heiner Montanus bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und ermutigte sie: „Ihr braucht keinen Rettungsschwimmer – auch keine Rettungsinsel mit älteren Generationen, die versuchen, euch zurückzuziehen. Ihr findet selbst euren Weg“. Grußworte sprachen auch der Wattenscheider Bezirksbürgermeister Manfred Molszich und der Landesjugendpfarrer Udo Bußmann, der zum Juenger-im-Park-Festival einlud.

Beim „Kirchengruppenquiz“ wurden jeweils typische Sätze aus kirchlichen Gruppen zitiert und die Besucher/innen mussten erraten, um welche Gruppe es sich handelte. Außerdem gab es gute Musik, Fotos und Videos von Veranstaltungen des  zurückliegenden Jahres, ein großes Buffet, ein Reaktionspiel und eine Menge neue und alte Begegnungen. Es war alles dabei, was das Herz begehrt und Vorfreude auf das nächste unglaubliche Jahr in der Evangelischen Jugend macht.

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