Gesamtsicht auf das bisherige Lebenswerk

Buchvorstellung Ludger Hinse

FOTO: CORNELIA FISCHER

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FOTO: RÜDIGER HÖCKER

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GELSENKIRCHEN – Es sind „seine Weiß-Strukturen und seine Licht-Kreuze. Mit seinem Engagement für eine Wiederbelebung der alten Kreuzsymbolik - tröstend, friedenstiftend, menschennah - hat er sich in die vorderste Reihe der heutigen Sakralkünstler eingebracht.“ So begründete Jörg Loskill, bis 2008 Kulturredakteur bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), seine Begeisterung für das Werk von Ludger Hinse. Gemeinsam stellten sie im i-Punkt der Gelsenkirchener Altstadtkirche eine Gesamtsicht auf das bisherige Lebenswerk des Gewerkschafters, Künstlers und Christen Ludger Hinse vor.

Rechtzeitig zum 65. Geburtstag und in Erinnerung an einen der ersten Ausstellungsorte des Mehrjahresprojektes „Das Kreuz mit dem Kreuz“ lädt dieses Buch ein, sich in die Welt des Künstlers einzusehen und einzulesen. 1948 als Sohn eines Bergmanns in Recklinghausen geboren, 22 Jahre lang Bevollmächtigter der IG-Metall in Bochum, geht es ihm in seiner Kunst darum, immer wieder neu einen Blick auf den Menschen zu werfen, der bereit ist, sich dem Leben zu stellen, für das Leben einzutreten und dem Leben etwas zuzutrauen. Gegen so manchen Trend in der aktuellen Kunst entdeckt Ludger Hinse gerade im zentralen christlichen Symbol des Kreuzes eine überraschend moderne Antwort auf die Fragen, die das 19. und 20. Jahrhundert zurückgelassen haben. In seinen Lichtkreuzen bricht sich das Leben zu Farben der Hoffnung, seine Erinnerungskreuze mahnen, die nicht zu vergessen, die mit ihrem Leben Licht in die Dunkelheit brachten, und seine weißen Kreuze laden ein, nach dem absolutistischen Dunkel des 19. Jahrhunderts und dem blutigen Rot des 20. Jahrhunderts zur Ruhe und Besinnung zu finden und nun endlich ein 21. Jahrhundert des Friedens zu wagen.  Wir haben nicht das Recht zu schweigen, aber wir haben das Recht zu hoffen. Ludger Hinse: „Für mich war das immer ‚das Eine‘. Gewerkschaftsarbeit, Christ sein und künstlerisches Tun standen sich bei mir nicht als fremde Welten, die im Alltag aufeinander prallen, gegenüber. In allen Feldern geht es um Menschen, um deren Probleme und Konflikte, um Versöhnung und Toleranz, um Frieden und Gerechtigkeit.“

Jörg Loskill, der bereits in der Edition „Revier-Edition“ eine Reihe von Monographien herausgebracht hat, fasst es für sich so zusammen: „Vor allem interessierte mich, wie Hinse in seiner Biographie seine Arbeit als IG Metall-Bevollmächtigter, als Bildhauer und Maler sowie als gläubiger Christ zusammenbringt.“

Die Monographie ist unter dem Titel „Ludger Hinse“ im Klartext Verlag erschienen.

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