GeMAInsam für Frieden und Gerechtigkeit

Interreligiöse Andacht zum Tag der Arbeit

Von links: Probst Markus Pottbäcker, Pfarrerin Antje Röckemann, Judith Neuwald-Tasbach und Klaus Wehrhöfer

Nach der Andacht machte sich derDemonstrationszug auf den Weg zur Kundgebung.

Rote Tupfer aus Ballons, Nelken, Schals und Mützen belebten den morgendlichen Margarethe-Zingler-Platz in der Gelsenkirchener Altstadt. Die geplante Kundgebung des DGB zum Tag der Arbeit wurde durch eine Interreligiöse Andacht von Vertreter:innen der Evangelischen und Katholischen Kirche und der Jüdischen Gemeinde begonnen.

Den Anfang machte Probst Markus Pottbäcker, Dechant der Stadt Gelsenkirchen. Er überbrachte auch Grüße von muslimischen Gemeindevertretern, die aufgrund des anstehenden Ramadanfestes leider nicht teilnehmen konnten. Pottbäcker betonte in seiner Begrüßung das gemeinsame Engagement der großen Religionen für den Erhalt des Weltfriedens.

Pfarrerin Antje Röckemann, Leiterin des Referates für gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, nahm in ihrem Beitrag den anstehenden Energiewandel, das fortlaufende Einfordern von gerechten Arbeitsbedingungen und das Engagement gegen Antisemitismus in den Blick. Dabei nahm sie Bezug auf eine Stelle aus dem Römerbrief des Paulus, der die Menschen aufforderte, sich für das einzusetzen, was ihnen wichtig ist.

Und zwar gemeinsam.

„Ich ermutige euch“, griff Röckemann die Paulus-Worte auf, „Ich ermutige euch – und mich, dass wir mit unseren begrenzten Kräften mitarbeiten, in dem Ermutigungsnetzwerk all derer, die eine gerechtere Welt wollen. Mit dem Demonstrationszug setzen wir gemeinsam ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine und anderswo, ein Zeichen für Demokratie und für ein soziales und ökologisches Zusammenleben.“

Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen, schloss sich den Botschaften ihrer Vorredner:innen an und sprach ein jüdisches Gebet mit der Bitte um Frieden.

Musikalisch begleitet wurde die Interreligiöse Andacht von Christine Budkammer am Saxofon und Stephanie Pleska an der E-Gitarre.

Nach der Andacht zog der Demonstrationszug, mit Plakaten, Flaggen, Ballons und Musik durch die Gelsenkirchener Altstadt weiter zur Kundgebung am Heinrich-König-Platz.

JP

 

Fotos: Cornelia Fischer

 

 

 

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