Freizeitstätte Gahlen bleibt erhalten

Beschluss zur Streichung der Pfarrstelle für Jugendarbeit fiel schwer

Über eine eigene Kapelle verfügt die Jugendfreizeitstätte des Kirchenkreises in Gahlen.

GELSENKIRCHEN – Die Jugendfreizeitstätte Gahlen bleibt erhalten. Das hat die Synode, das höchste beschlussfassende Organ der evangelischen Kirche in Gelsenkirchen und Wattenscheid, am Montag, 23. November beschlossen. Eine viertel Million Euro wird hier in den nächsten Jahren investiert, um die Anlage (5 Häuser mit 100 Betten, Spielhaus, Kapelle und Wirtschaftsgebäude, mehr unter www.ejpa.de/gahlen) zu modernisieren. Danach, so sieht das Konzept vor, soll die Bildungsstätte ohne weitere Kirchensteuermittel auskommen. Gahlen bietet in erreichbarer Nähe Freizeitmöglichkeiten zu Preisen, die auch für einkommenschwächere Familien bezahlbar sind.

Zuvor hatte die Synode nach einer ausführlichen Debatte beschlossen, die Aufhebung der kreiskirchlichen Pfarrstelle für Jugendarbeit bei der Landeskirche zu beantragen. Sie setzte damit ihren früheren Beschluss um, nach dem die Zahl der kreiskirchlichen Pfarrstellen auf fünf zurückgefahren werden muss, um das Verhältnis zu den gemeindlichen Pfarrstellen ausgewogen zu gestalten. Den bisher sechs kirchensteuerfinanzierte Kreispfarrstellen (Superintendent, Diakonie, Industrie- und Sozialarbeit, Krankenhausseelsorge, Jugendarbeit und je eine halbe Pfarrstelle für Gemeindeberatung bzw. Seelsorge im Marien-Hospital Wattenscheid) stehen aktuell 37,5 Pfarrstellen in den 20 Kirchengemeinden gegenüber.

Die Kreisjugendpfarrstelle war seit Beginn dieses Jahres vakant. Das Votum für ihre Aufhebung ist den Synodalen schwer gefallen. Noch im Sommer wurde sie vertagt, jetzt fiel sie mit 55 zu 43 Stimmen denkbar knapp aus. Zuvor hatten mehrere Synodale bedauert, dass sie für diese Streichung stimmen würden, weil sonst in der eigenen Gemeinde Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekündigt werden müsste. Dem Superintendenten war wichtig, dass mit der Einstellung von Jessica Großer im Jugendreferat des Kirchenkreises der bisherige Stellenumfang in diesem Arbeitsbereich gesichert ist. Die Wiederbesetzung der Jugendpfarrstelle wäre eine Stellenausweitung gewesen. Dennoch waren viele Synodale der Meinung, dass die Kompetenz eines Jugendpfarrers eigentlich unverzichtbar sei. Am Ende waren die finanziellen Gesichtspunkte ausschlaggebend. KB

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