„Es war alles wie in einem Film!“

Felix wird inmitten einer großen Familie in der Altstadtkirche getauft

Der knapp Zweijährige genoss ganz offensichtlich sein Fest in vollen Zügen und war besonders vom Taufbecken äußerst fasziniert. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Umgeben von seiner großen Familie mit 16 Kindern wurde der knapp zweijährige Felix in der Altstadtkirche von Pfarrerin Sonja Timpe-Neuhaus getauft.

GELSENKIRCHEN – „Felix war von allem in der Kirche einfach total fasziniert!“ Mutter Mareike kommt auch Tage danach noch immer ins Schwärmen. Sie und ihr Mann Andreas, beide evangelisch, hatten beschlossen, ihr erstes Kind taufen zu lassen. „Wir wollen unser Kind christlich erziehen und ihm christliche Werte vermitteln“, so ihre Entscheidung. Eigentlich sollte es ein großes Tauffest mit möglichst vielen Täuflingen werden, die allesamt öffentlich im Freien, nämlich im Gelsenkirchener Stadtgarten, in die christliche Gemeinschaft aufgenommen werden sollten.

Doch dann meldeten sich ausschließlich Mareike und Andreas Höfken mit dem knapp zweijährigen Sohn Felix und es drohte am Himmelfahrtstag auch noch ein Unwetter. Also zog nur diese eine Taufgesellschaft in die Altstadtkirche – und erlebte eine wunderschöne Feier, an die sich wohl alle Beteiligten noch lange erinnern werden. Den Gottesdienst gestaltete Pfarrerin Sonja Timpe-Neuhaus. „Was sie in ihrer Predigt sagte, habe ich gar nicht so richtig mitbekommen“, schmunzelt Mareike Höfken, die in dieser Kirche vor 20 Jahren konfirmiert wurde, im Rückblick. „Ich habe immer Felix beobachtet, wie er dem Posaunenchor lauschte. Und als sein Name aufgerufen wurde, war er ganz aufmerksam und wusste sofort, dass es jetzt um ihn ging.“

Dabei erlebte der Täufling dieses besondere Fest im Kreise seiner großen Familie. Immerhin 16 Kinder von 11 Monaten bis 11 Jahre waren dabei. Und so war es dann ja doch noch die gewünschte große Gemeinschaft, in der dieses Fest begangen wurde. Eines der anwesenden Kinder durfte das Taufwasser ins Becken gießen und alles was geschah, wurde von Felix mit großen Augen beobachtet. „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“, so der Taufspruch des kleinen Gelsenkircheners, der im Anschluss an den Gottesdienst noch ein ganz besonderes Highlight geschenkt bekam:

Der knapp zwei Jahre alte Steppke durfte auf der Orgel der Altstadtkirche spielen, erst einen Akkord, dann entlockte er dem Instrument, unterstützt vom Organisten, Töne, die nach einem Ozeandampfer klangen. „Für mich fühlte es sich wie in einem Film an“, fasst Mutter Mareike für sich zusammen. Und Felix hat offenbar die Musik in seiner Taufkirche ganz  besonders genossen.

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