Eltern- und Erziehungskompetenz stärken

Die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe des Diakoniewerkes wurde 100 Jahre alt

Martin Steffen (links) hat die Fotos zu dem Festkalender gemacht, den Peter Vorndamme, der Leiter des Evangelischen Kinder- und Jugendhauses dem großen Publikum in der Kaue präsentierte. Eindrückliche Bilder und eindrückliche Geschichten ehemaliger He

Martin Steffen (links) hat die Fotos zu dem Festkalender gemacht, den Peter Vorndamme, der Leiter des Evangelischen Kinder- und Jugendhauses dem großen Publikum in der Kaue präsentierte. Eindrückliche Bilder und eindrückliche Geschichten ehemaliger Heimkinder sind darin aufbereitet. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Erst festlich, dann fröhlich hat die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe des Diakoniewerks ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Am 26. März trafen sich in der Kaue an der Wilhelminenstraße ehemalige und derzeitige Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner. Ehrengäste waren Frank Baranowski (Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen), Landeskirchenrätin Dr. Johanna Will-Armstrong, Superintendent Rüdiger Höcker, Staatssekretärin Dr. Erzsébet Kovárik (Ministerium für soziale Angelegenheiten und Arbeit aus Budapest), Britta Anger (Sozialdezernentin der Stadt Bochum) sowie Marta Müller-Dieck (Ehrenvorsitzende des Kinder- und Jugendhauses) und Ulrike Haufe-Künkler (ehemalige Bewohnerin). Die Festrede hielt Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich (Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen).

Im Jahre 1910 gründete der Gelsenkirchener Gemeindepfarrer Otto Schuhmacher mit Frauen aus den einzelnen Kirchengemeinden die Evangelische Fürsorge der Frauenhilfe. Schwerpunkt der damaligen Arbeit war die Hilfe und Unterstützung für „gefährdete Mädchen“. Diese Arbeit entwickelte sich kontinuierlich weiter.

Das Anliegen der Arbeit damals wie heute war und ist, Kindern, Jugendlichen wie auch jungen Erwachsenen und Familien in schwierigen Lebenssituationen Hilfe zur Erziehung anzubieten. In den letzten Jahren sind aufgrund erschwerter Lebensbedingungen für Familien mit Kindern insbesondere ambulante Angebote zur Stärkung der Eltern- und Erziehungskompetenz ausgebaut und neu entwickelt worden.

Derzeit bietet das Evangelische Kinder- und Jugendhaus als Einrichtung des Diakoniewerkes Gelsenkirchen und Wattenscheid insgesamt 153 Kindern, Jugendlichen und Familien aus dem gesamten Ruhrgebiet differenzierte stationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung an. Weiterhin werden 70 Kinder im Kindergarten und Familienzentrum „Förderkörbchen“ in Gelsenkirchen-Schalke und 27 Kinder im Rahmen der Offenen Ganztagsschule an der Fröbelschule in Bochum-Wattenscheid betreut und gefördert.

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