Einmal kreuz und quer durchs Stadtgebiet

Neue Aufgabe für Pfarrerin Andrea Neß: Sie wechselt in die Apostel-Kirchengemeinde

Superintendent Rüdiger Höcker mit Pfarrerin Andrea Neß während der Einführung. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Einzug in die Lutherkirche der Apostel-Kirchengemeinde: Pfarrerin Karla Wessel, Pfarrer Dieter Eilert, Superintendent Rüdiger Höcker und Pfarrerin Andrea Neß (von links).

GELSENKIRCHEN – Zum neuen Jahr beginnt Pfarrerin Andrea Neß ihren Dienst in der Apostel-Kirchengemeinde Gelsenkirchen. Im Oktober hat sie das Presbyterium in die durch den Ruhestand von Pfarrer Finke-Kurp frei werdende vierte Pfarrstelle gewählt.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Zuvor war sie als Pfarrerin im Entsendungsdienst in der Trinitatis-Kirchengemeinde Buer tätig, und ist somit kein unbekanntes Gesicht im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Von der Trinitatis-Kirchengemeinde verabschiedete sie sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Das tue ich wirklich so, wie es der oft zitierte Spruch sagt. Lachend, weil ich merke, dass dieser Schritt für mich wirklich dran ist. Ich freue mich darauf, manches von dem, was ich bisher und hier getan und gelernt habe, zu vertiefen und Neues auszuprobieren.“ Daneben gibt es auch das weinende Auge: „Die Menschen, aus denen die Gemeinde besteht, sind mir ans Herz gewachsen. Ich nehme viele gute Erfahrungen mit!“

Im Kirchenkreis heimisch geworden

Auf die neue Aufgabe in der Apostel-Kirchengemeinde freut sich Neß sehr: „Es ist schön, dass ich in der Gegend bleibe. Ich bin im Kirchenkreis und in dieser Stadt heimisch geworden.“ Aufgewachsen ist sie „in dem ganz echten“ Lüdenscheid. Nach dem Theologiestudium in Bielefeld und Heidelberg kam sie vor zehn Jahren zum praktischen Teil ihrer Ausbildung ins Ruhrgebiet und nach Gelsenkirchen. „Seitdem bewege ich mich kreuz und quer durchs Stadtgebiet, mal nördlich, mal südlich des Kanals“ bestätigt Neß, die nach dem Vikariat in Resse als Pfarrerin im Probe- und Entsendungsdienst in der Kirchengemeinde Horst und im Evangelischen Industrie- und Sozialpfarramt arbeitete, bevor sie vor fünf Jahren in die Trinitatis-Kirchengemeinde Buer wechselte.

Neugierig auf menschliche Begegnungen

„Ich liebe die biblischen Geschichten und entdecke immer wieder Neues und Spannendes in Ihnen. Ich feiere gerne Gottesdienste – in vielfältigen Formen und mit Menschen aller Altersgruppen“, so Neß über ihre Arbeit. Über sich selbst sagt die Pfarrerin: „Ich bin neugierig auf das, was Menschen vom Leben und vom Glauben zu erzählen haben. Ich singe und lache gerne. Immerhin heißt Evangelium ja: Frohe Botschaft!“ Nun freut sie sich darauf, die Straßen, Kirchen und Häuser der Apostel-Kirchengemeinde kennenzulernen. „Aber vor allem freue ich mich auf Begegnungen mit den Menschen, die hier leben!“ Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich der Lutherkirche und der Nicolai-Kirche. Ihre Einführung fand im Gottesdienst am 24. Januar in der Lutherkirche statt.

 

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