Eine gute Wahl

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski geht nach Freudenberg

Freut sich auf die neue Aufgabe: Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski wird Leitende Theologin des Friedenshortes. FOTO: CORNELIA FISCHER

Freut sich auf die neue Aufgabe: Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski wird Leitende Theologin des Friedenshortes. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN/ WATTENSCHEID – Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort mit Sitz in Freudenberg ist ab 1. Juni der neue Arbeitsplatz von Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski. Sie wird dort die Vorstandsposition der Leitenden Theologin einnehmen.

26 Jahre lang hat Riegas-Chaikowski in Gelsenkirchen und Wattenscheid gelebt, gelernt und gearbeitet, zunächst als Vikarin in GE-Bismarck bei Pfarrer Hansjürgen Herpel, dann als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid-Leithe, seit 2017 in der vereinigten Kirchengemeinde Wattenscheid.

„Ich habe gerne in Gelsenkirchen und Wattenscheid gearbeitet“, sagt die 54-Jährige. „In Gemeinde, Diakonie und der Kirchenkreisleitung habe ich viele Aspekte kirchlichen Handelns nicht nur kennengelernt, sondern auch mitgestaltet. Sozialdiakonisches Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch meine Dienstzeit und daraus hat sich in den letzten Jahren mein Interesse an Leitungshandeln in einem Diakonischen Unternehmen entwickelt.

Natürlich lasse ich auch Menschen und Projekte, die mir ans Herz gewachsen sind, zurück. Dennoch überwiegt die Freude darüber, als Leitende Theologin der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort meine Erfahrungen und Kompetenzen einbringen zu dürfen.“

Superintendent Heiner Montanus gratuliert Ute Riegas-Chaikowski und ist überzeugt: "Ute hat über sehr viele Jahre in Gelsenkirchen und Wattenscheid in Gremien und Leitung Verantwortung übernommen für das Miteinander von Kirche, Diakonie und Gesellschaft. Ich schätze die Kompetenz, die sie sich dabei erarbeitet und die sie in unseren Kirchenkreis und unsere Diakonie eingebracht hat. Sie wird hier fehlen. Das heißt zugleich auch: Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort hat mit ihr eine gute Wahl getroffen. Leider können wir sie infolge Corona derzeit nicht gebührend verabschieden. Das holen wir nach. Unbedingt.“

Über ihren neuen Verantwortungsbereich sagt Riegas-Chaikowski: „Unternehmerisches Handeln stets mit dem diakonischen, der Liebe Gottes zu den Menschen verpflichteten Profil zusammenzuführen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle.“. Ihr sei es zudem wichtig, Kirche und Diakonie gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein Gesicht zu geben. „Durch die umfangreichen Arbeitsfelder des Friedenshortes sehe ich viel Potenzial, über christliche Werte, ethische Fragestellungen und Glaubenspraxis mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Info: Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort ist mit ihren beiden diakonisch-gemeinnützigen Tochtergesellschaften Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH – Heimat für Heimatlose – und Tiele-Winckler-Haus GmbH in neun Bundesländern sozial-diakonisch tätig. Rund 1.350 Mitarbeitende stehen im Dienst für Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen und Assistenzbedarf sowie pflegebedürftige Senioren. Außerdem ist der Friedenshort Partner in einem Hilfsprojekt für Kinder mit Behinderungen in Süd-Indien.

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