Die Prinzen kommen

Die bekannte Pop-Gruppe spielt in der Gelsenkirchener Altstadtkirche

Die Prinzen geben auf ihrer diesjährigen Tour wieder Konzerte in Kirchen

Die Prinzen geben auf ihrer diesjährigen Tour wieder Konzerte in Kirchen. FOTO: TINE ACKE

Pfarrer Andreas Chaikowski, Prinzen-Sänger Henri Schmidt und Pfarrer Rolf Neuhaus beim Ortstermin in der Gelsenkirchener Altstadtkirche. Die beliebte Pop-Gruppe wird hier erstmals gastieren.

Pfarrer Andreas Chaikowski, Prinzen-Sänger Henri Schmidt und Pfarrer Rolf Neuhaus beim Ortstermin in der Gelsenkirchener Altstadtkirche. Die beliebte Pop-Gruppe wird hier erstmals gastieren. FOTO: CO

GELSENKIRCHEN – Am 15. September gastiert die beliebte deutsche Popband erstmals in Gelsenkirchen. Die beiden „Prinzen“ Bariton Henri Schmidt und der Bassist Mathias Dietrich kamen direkt aus Leipzig in die Evangelische Altstadtkirche, um sich einen persönlichen Eindruck von der Spielstätte zu machen. Angesichts der Architektur nannten sie diese prompt „eine akustische Herausforderung“. Nach rund 150 Konzerten in Kirchen wissen sie damit umzugehen und das Soundsystem an die Gegebenheiten anzupassen. Die Wahl fiel auf die Altstadtkirche, „weil sie zentral gelegen ist und einem von jedem Platz aus eine gute Sicht bietet“, weiß Pfarrer Rolf Neuhaus. Insgesamt 900 Menschen finden in ihr Platz – eine überschaubare Zahl für den Auftritt einer bekannten Pop-Band. In diesem Jahr ist es die fünfte Kirchentour der Prinzen und die Konzerttickets, die nur über lokale Vorverkaufsstellen und die Gemeinden erhältlich sind, sind schnell vergriffen.

Für Kirchenkonzerte prädestiniert

Die Idee für das Konzert in Gelsenkirchen hatte Prinzen-Sänger Henri Schmidt. Nicht nur weil ein Konzert in einer Kirche in Gelsenkirchen noch auf der „To Do-Liste“ stand, sondern weil er persönliche Verbindungen zur Region pflegt: Einerseits durch den Familienanschluss in Herten, andererseits aufgrund seiner Leidenschaft für den FC Schalke 04, dessen Mitglied er ist. Nach Tourneen in großen Hallen der Großstädte bevorzugen sie kleine, intime Konzertstätten, um näher am Publikum zu sein und den Fans etwas zurückzugeben. „Es ist immer wieder schön, zu sagen: ‚Hier haben wir noch nie gespielt‘ und durch unseren Background sind wir dafür prädestiniert, in Kirchen aufzutreten“, sagte der Sänger. Es sei somit kein Experiment, sondern aufgrund der Lehrjahre im Leipziger Thomanerchor die logische Fortführung einer Tradition.

Altes und Neues im Repertoire

Schmidt weiß, dass die Prinzen-Songs Menschen aller Generationen erreichen: „Mit den Konzerten sprechen wir ein Familienpublikum an, viele Fans bringen heute zu unseren Auftritten ihre Kinder mit.“ Für den Evangelischen Kirchenkreis ist das Konzert eine willkommene Abwechslung. „Es gibt ja schon viele Veranstaltungen auf hohem Niveau in den Kirchengemeinden. Mit einer Pop-Gruppe gehen wir jetzt in eine ganz andere Richtung und öffnen damit den Kirchenraum einem erweiterten Publikum“, sagte Pfarrer Andreas Chaikowski. Von der Anfrage der Prinzen war er sofort begeistert: „Als die Gruppe den Kontakt aufnahm, war ich überrascht. Ich kenne die Musik und dachte: Das könnte passen!“ Die Prinzen werden das Programm in der Altstadtkirche im Akustik-Gewand präsentieren. Im Repertoire hat die Gruppe nicht nur beliebte große Hits wie „Küssen verboten“ und „Alles nur geklaut“: Sie greifen sakrale Stücke auf, die den Bogen zu ihren Anfängen als Thomaner Chorknaben spannen, und ihre Fans dürfen sich auf Songs des neuen Prinzen-Albums freuen, das am 29. Mai erscheinen wird.

Die Tickets sind ab dem 17. Februar zum Preis von 45 Euro erhältlich.
Vorverkaufsstellen: Gemeindebüro der Emmaus-Kirchengemeinde (Robert-Koch-Str. 3a) Touristinfo im Hans-Sachs-Haus (Ebertstr. 11) in Gelsenkirchen sowie Reisebüro Scholz (Karl-Meyer-Str. 29) in GE-Rotthausen.

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