Die Natur spielend begreifen

Die Evangelische Jugend Rotthausen lud Kinder in den Osterferien zu spannenden Projekttagen ein

Da ist Musik drin: Flöten aus Knöterich konnten die Kinder unter der Anleitung von Nadine Rattay (2.von rechts) selbst herstellen. FOTO: KATHARINA BLÄTGEN

Da ist Musik drin: Flöten aus Knöterich konnten die Kinder unter der Anleitung von Nadine Rattay (2.von rechts) selbst herstellen. FOTO: KATHARINA BLÄTGEN

GELSENKIRCHEN – In den Osterferien haben 31 Kinder an acht Vormittagen viel über ihre Umwelt gelernt. Dass Kröten und Molche „voll süß“ sind, wie man kleine Kunstwerke selber schnitzen kann oder dass direkt in der Umgebung Knöterich wächst, der eigentlich aus China oder Japan kommt.

Mit dem Jugendumweltmobil der Naturschutzjugend NRW waren die Junioren an acht Tagen von 10 bis 14 Uhr unterwegs. Die Sechs- bis Zehnjährigen kamen überwiegend aus Rotthausen, aber auch aus anderen Stadtteilen Gelsenkirchens. „Das Wetter war so schön, dass wir jeden Tag im Freien verbringen konnten“, sagte Janina Keller vom Offenen Ganztag an der Mechtenbergschule. Sie betreute die Projekttage im Auftrag der Evangelischen Jugend Rotthausen.

Nadine Rattay fährt mit dem Kleinbus der Naturschutzjugend durch das ganze Bundesland und bringt den Kindern die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung näher. Mit spielerischen Mitteln lernen die Kinder, was in der Nähe wächst oder welche Kleintiere in der Nachbarschaft leben. Von Rotthausen und der Sportanlage „Auf der Reihe“ aus sind es nur ein paar Schritte in den Revierpark Nienhausen. Hier wächst auch der China- oder Japanknöterich, aus dem sich mit einigem Geschick eine Flöte basteln lässt. „Ich habe allerdings im Umweltmobil Pflanzen aus dem letzten Jahr mitgebracht“, so Rattay. „Denn die Rohre müssen für die Verarbeitung trocken sein.“

Am Vortag stand das Schnitzen auf dem Programm. „Die Jungen und Mädchen waren begeistert dabei und haben fast vier Stunden lang eifrig an ihren kleinen Kunstwerken gearbeitet“, berichtete Keller. „Danach waren sie dann aber auch richtig erschöpft.“

Weitere Programmpunkte waren eine Waldrallye, ein Robin-Hood-Tag mit selbst gebauten Pfeilen und Bögen und eine „Hexenprüfung“, für die schwierige Aufgaben zu lösen waren, etwa das Binden eines Hexenbesens aus Ästen. Auch der Schutz der Umwelt kam nicht zu kurz: Ein Projekttag war der Vermeidung und Trennung von Abfall gewidmet – und der Frage, was man aus „Abfall“ noch Nützliches machen kann.

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