Die Gefahr im Keim ersticken

Zentrum für Hygiene an den Evangelischen Kliniken

Sagen den Keimen den Kampf an: (von links) Prof. Dr. Claus Doberauer, ärztlicher Direktor der EVK und Leiter des Hygienezentrums, mit den Hygienefachkräften Reinhard Strohdeicher und Wilko Dellbrügger. FOTO: CORINNA LEE

Sagen den Keimen den Kampf an: (von links) Prof. Dr. Claus Doberauer, ärztlicher Direktor der EVK und Leiter des Hygienezentrums, mit den Hygienefachkräften Reinhard Strohdeicher und Wilko Dellbrügger. FOTO: CORINNA LEE

GELSENKIRCHEN – „Mein Ehemann wurde im Krankenhaus isoliert, was muss ich zuhause beachten?“ „Mit welchen Keimen haben wir in Zukunft zu rechnen?“ „Hygiene in der Arztpraxis unter QM-Aspekten – was müssen wir bedenken?“ – Im MRSA-Netzwerk Gelsenkirchen wurde ermittelt, dass der Bedarf an Schulungen und Weiterbildungen für Hygienebeauftragte in Pflegeeinrichtungen oder Arztpraxen groß ist.

Mit dem Zentrum für Hygiene haben die Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen (EVK) auf diesen Bedarf reagiert. Neben der Verbesserung von Hygienestandards in Kliniken bietet das Zentrum Fortbildungen für Mitarbeitende in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen an. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes haben die Möglichkeit, über das Zentrum die Dienstleistung „Hygienefachkraft“ in Anspruch zu nehmen.

Das erste Hygienezentrum in Gelsenkirchen steht unter der Leitung des Ärztlichen Direktors der EVK und Infektologen Prof. Claus Doberauer. Er wird unterstützt von den beiden Hygienefachkräften Reinhard Strohdeicher und Wilko Dellbrügger sowie von hygienebeauftragten Ärzten aus unterschiedlichen Disziplinen. „Wir vermitteln hygienerelevante Gesetze, Richtlinien, Verordnungen und Empfehlungen für die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche. Mitarbeiter von Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes können sich bei uns zu verschiedenen Themen schulen lassen“, erklärte Reinhard Strohdeicher. „Schulungen zu multiresistenten Erregern werden ebenso angeboten wie die Entwicklung von qualitätssichernden Maßnahmen.“

Die Optimierung von Arbeitsabläufen, die Beratung bei Schädlingsbefall oder Baumaßnahmen, Fort- und Weiterbildungen zur Arbeitsplatzhygiene oder Personalschutz sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der breiten Angebotspalette, mit denen die Mitarbeiter des Hygienezentrums unterstützen können.

Hygienefachkräfte, die Interesse an diesem Projekt haben, können sich über die Fortbildungen und Angebote informieren bei der Hygienefachkraft Reinhard Strohdeicher, Telefon 0209 / 160 -5 25 95 oder mobil 0172 / 74 23 965.

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