Der Glaube ist so vielfältig wie die Menschen

Gottesdienst zur Eröffnung der local-hero-Woche

Ein buntes Bild bot der Projektchor auf den Stufen der Altstadtkirche. Der Funke sprang bereits beim ersten Lied „Excitet about Jesus“ (Begeistert von Jesus) über. FOTO: KATHARINA BLÄTGEN

Ein buntes Bild bot der Projektchor auf den Stufen der Altstadtkirche. Der Funke sprang bereits beim ersten Lied „Excitet about Jesus“ (Begeistert von Jesus) über. FOTO: KATHARINA BLÄTGEN

Stadtdechant Wilhelm Zimmermann (rechts) übernahm das Kulturhauptstadtkreuz aus Herten. FOTO: CORNELIA FISCHER

Stadtdechant Wilhelm Zimmermann (rechts) übernahm das Kulturhauptstadtkreuz aus Herten. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Gott ist blau und so weit wie das Meer.“ Jessica und die anderen in der Jugendgruppe der Amigonianer haben ganz viele Farben Gottes entdeckt. „Gott ist rot wie die Liebe“ oder „Gott ist orange und unter uns wie die Energie“. Dass Gott so vielfältig ist wie die Farben des Regenbogens, stellten die Jugendlichen in einem großen bunten Bild dar.

Das war einer der Beiträge zu dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 6. Juni, bei strahlendem Sonnenschein auf dem Heinrich-König-Platz. Anlass war die Eröffnung der local-hero-Woche Gelsenkirchen im Jahr der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2010. Unter der Überschrift „Glaube ist bunt“ ging es bei diesem Gottesdienst um die Vielfalt des christlichen Glaubens. „Der Glaube ist so vielfältig wie die Menschen es sind“, sagte Superintendent Rüdiger Höcker in einem Kurzinterview mit André Wülfing vom Consol Theater. „Und er nimmt auch in jedem einzelnen Leben immer wieder verschiedene Farben an: Mal macht er zornig, manchmal trägt er uns oder er drängt uns zum Aufbruch.“

Zuvor hatte Stadtdechant Wilhelm Zimmermann das Kulturhauptstadtkreuz entgegen genommen. Es wird das ganze Kulturhauptstadt-Jahr über jeden Sonntag zu den christlichen Kirchen der jeweiligen local-hero-Stadt gebracht. In der Sankt Urbanuskirche Gelsenkirchen-Buer, St. Urbanuskirchplatz 9, kann es bis Freitag, 11.6., aus der Nähe betrachtet werden. Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein buntes Bild lieferte auch der vielstimmige Projektchor (evangelische und katholische Gospel- und Jugendchöre) auf den Stufen der Altstadtkirche. Unter der Leitung von Wolfgang Wilger und begleitet von seiner Band sang er mitreißende Gospels und moderne Lieder wie „Denn er hat seinen Engeln befohlen.“ Sängerin Njeri Weth steuerte stimmlich und inhaltlich den „Soul“ bei. Die rund 250 Menschen auf dem Platz zeigten sich begeistert und spendeten viel Applaus.

Nach dem Gottesdienst ging das Fest unter der Überschrift „Glaube schafft Kultur“ weiter. „Das Programm sollte Eindrücke von Kultur vermitteln, die sich einerseits aus den Kirchen heraus entwickelt hat und andererseits in die Kirchen hineinwirkt“, so Thomas Schöps, der Kulturbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. Die Orgel-Tanz-Psalmen von Rolf Gildenast konnten noch im Freien stattfinden. Danach kamen die ersten Regentropfen und es ging in der Altstadtkirche weiter mit „Back to Brass“, Glaubensgeschichten mit André Wülfing, dem Duo Mazeltov mit „Joy of Klezmer“ und der Jugendband der Gemeinde „Lebendiges Wort“.

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