„...da bin ich zu Hause“

Die Apostel-Kirchengemeinde und die Kirchengemeinde Bulmle luden am 8. Gemeindetag zum Mitmachen und Austauschen ein

In Bewegung: Der Zumba-Workshop bot ein Fitnesstraining zu mitreißender lateinamerikanischer Musik

Beim Actionpainting mit Pfeilen auf mit Farbe gefüllte Ballons zu schießen war der Hit bei den Jugendlichen.

Dadurch kreierten sie außergewöhnliche Kunstwerke. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Meine Kirche, meine Straße und ich: Das Bild von Hanna Gehmeyer schaffte es auf den ersten Platz. FOTO: HANNA GEHMEYER

GELSENKIRCHEN – Die Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit und Wärme, nach einem Ort, an dem man ungeschminkt so sein kann, wie man ist, an dem man sich blind zurecht findet oder sich mit Menschen umgibt, denen man sich anvertrauen kann: All das kann ein Zuhause erfüllen. Diesem Gedanken widmete sich der 8. Gemeindetag, der Anfang Februar in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen stattfand. In Workshops und kreativen Aktionen sowie im Gottesdienst wurde das Motto „…da bin ich zu Hause“ aufgegriffen.
 
Vor allem der Fotowettbewerb der Konfirmandengruppen stellte die Beziehung zu dem Heimatort und der Kirchengemeinde in den Mittelpunkt. Die Jugendlichen hatten sich zuvor auf Streifzügen durch ihre große Kirchengemeinde, zu der ab Oktober Bulmke hinzu kommt, auf Motivsuche begeben. Mit ihren Smartphones und dem Nachrichtendienst „What‘s App“ vernetzten sie sich und sammelten ihre Schnappschüsse, die ihre eigene Sicht auf ihr Zuhause preisgaben. Unter dem Titel „Meine Kirche, meine Straße und ich“ wurden die Fotos ausgestellt. Mit Klebepunkten konnten die Gäste über die schönsten Fotos abstimmen. Das Foto von Hannah Gehlmeier fand am meisten Zuspruch. Es zeigt sie in trendigen Pastelltönen im Mittelgang der Pauluskirche.

Dass in Gelsenkirchen viele Menschen leben, für die das Gebiet der Apostel-Kirchengemeinde ein neues Zuhause ist, trug die leitende Sozialarbeiterin Heike Lorenz vor. Das Zusammenleben im Stadtteil mit Flüchtlingen, davon viele aus einem EU-Staat wie Rumänien, wirft einige Fragen auf. Lorenz erklärte, unter welchen Bedingungen diese Menschen in ihrem Land leben und warum sie ihre Heimat verlassen. Der Tag ermöglichte nicht nur Begegnungen und den Austausch, es wurden auch jede Menge Aktion, Sport und Musik für alle Altersgruppen angeboten. Mitmachaktionen wie Trommeln, Singen, Basteln, Zumba-Fitness und Action-Painting hielten die Besucherinnen und Besucher des Gemeindetags in Bewegung.

Ein starkes Stück Kirche!

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