Budenzauber im Revier

Mit einer Sternfahrt nach Dortmund warben acht fahrende Buden für den Kirchentag

Superintendent Heiner Montanus und Bürgermeisterin Martina Rudowitz warben mit den Jugendreferentinnen Barbara Eggers und Silke Salentin für den Kirchentag in Dortmund. Gemeinsam mit dem Büdchen-Team sangen sie das Kirchentagslied „Auf dich vertrauen“ (v.l.n.r.).

Superintendent Heiner Montanus und Bürgermeisterin Martina Rudowitz warben mit den Jugendreferentinnen Barbara Eggers und Silke Salentin für den Kirchentag in Dortmund. Gemeinsam mit dem Büdchen-Team sangen sie das Kirchentagslied „Auf dich vertrauen“ (v.l.n.r.).

Glückauf und Hallelujah: Wer die Bude besuchte, durfte „himmlisch schnuckern“ und sich über den Kirchentag informieren. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Glückauf und Hallelujah: Wer die Bude besuchte, durfte „himmlisch schnuckern“ und sich über den Kirchentag informieren. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Mit acht fahrenden Buden auf Sternfahrt durch NRW hat die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) am Samstag, 16. Februar, für den Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni in Dortmund geworben. Aus verschiedenen westfälischen Kirchenkreisen machten sich die Buden auf den Weg zur Dortmunder Reinoldikirche – darunter das gemeinsames Büdchen der Kirchenkreise Bochum sowie Gelsenkirchen und Wattenscheid. An ihm steht in großen Buchstaben unübersehbar der Slogan „Glückauf und Hallelujah“ und zeigt damit gleich den gemeinsamen Auftrag: Mit seiner Präsenz auf den Kirchentag im Revier neugierig zu machen. Die Tour startete morgens um 10 Uhr in Bocholt auf dem Marktplatz. Anschließend machte die Bude Halt in Dorsten und Gelsenkirchen, bevor sie die anderen fahrenden Buden vor der Reinoldikirche in der Dortmunder Innenstadt traf. An den Stationen gab es kurze Auftritte von Chören, Sing-Flashmobs, Street-Art, viele Informationen zum Kirchentag und für Naschkatzen eine obligatorische „gemischte Tüte“ mit Süßigkeiten.

Kirchentagsmotto im Mittelpunkt

Auf dem Neumarkt in Gelsenkirchen baute das Team der Bude eine Hüpfburg auf und veranstaltete passend zur Losung des Kirchentags „Was für ein Vetrauen“ einen Vertrauensparkours. Superintendent Heiner Montanus und Bürgermeisterin Martina Rudowitz besuchten die Bude und warben begeistert für den Kirchentag. Rudowitz sei zuvor noch nie auf einem Kirchentag gewesen, habe dies aber fest vor, wenn er schon einmal vor der Haustür stattfinde. Montanus nahm Bezug auf das Kirchentagsmotto, indem er betonte, dass es gut sei, „wenn man das Vertrauen untereinander genießt und darauf vertrauen kann, dass sich Dinge gut entwickeln.“ Gemeinsam mit dem Büdchen-Team sangen Montanus und Rudowitz das Lied "Auf dich vertraun", das von Annika Lohaus extra für diesen Kirchentag geschrieben wurde. An allen vier Orten der Sternfahrt wurde es live von dem Team mit Gitarre und Keyboard vorgetragen. In Dortmund trafen alle Buden um 17 Uhr an der Reinoldikirche zusammen, wo sie von Kirchentagspräsident Hans Leyendecker und der Dortmunder Superintendentin Heike Proske empfangen wurden. Für viel Aufmerksamkeit und einen musikalischen Höhepunkt der Aktion auf dem Kirchplatz sorgte das Kirchentagsprojekt „Der Chor ist der Star“ mit mehr als 300 Sängerinnen und Sängern.

Wagenburg am Fuße der Reinoldikirche

„Insgesamt war es für das Team, das sich mit der Bude auf den Weg gemacht hat, ein toller Tag mit tollen Erfahrungen. Es hat super geklappt, jede und jeder konnte darauf vertrauen, dass alle mit anfassen“, sagte die leitende Jugendreferentin Barabara Eggers begeistert über die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Kirchenkreis Bochum. „Der flinke Auf- und Abbau an den Stationen hat reibungslos funktioniert und die für Gelsenkirchen bestellte ‚B- Mannschaft‘, die für die Hüpfburg verantwortlich war, hat dazu beigetragen, dass wir den strammen Zeitplan einhalten konnten!“ Nach weit über 220 Kilometern Fahrt zieht Eggers ein Fazit: „Sehr beeindruckend war es mit allen Buden zusammen als Wagenburg in Dortmund am Fuße der Rheinoldikirche zu stehen. Nach der Tour mit den unterschiedlichen Eindrücken an den verschiedenen Orten und begleitet von tollem Wetter waren wir am Ende total müde, aber glücklich.“

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