Bildung ist der Lebensschlüssel

Übernahme von Patenschaften möglich

Ein erstes Kennenlernen mit den aktuellen Stipendiaten gab es im Februar 2008 in Morogoro. Von links nach rechts: Jesca Mmary, Nathalia Nathanael, Arnold Kinyau, Janeth Singo, Pfarrerin Erika Bogatzki vom Ökumenereferat des Kirchenkreises, Happyness Kombe und Judith Massawe. FOTO: PRIVAT

GELSENKIRCHEN/ MOROGORO – Erick (7) ist der Sohn des Austauschpfarrers Yordan Matandika. Nach sechs Jahren in Gelsenkirchen ist er jetzt mit seiner Familie nach Morogoro zurückgekehrt. Was haben er und Gerald Asamoah gemeinsam? – „Beide spielen sehr gut Fußball – und beide antworten auf die Frage, was ihren afrikanischen Heimatländern Ghana bzw. Tansania am meisten fehlt: Bildung, Bildung und noch einmal Bildung!“

So leitete Pfarrer Klaus Venjakob (Trinitatis-Gemeinde Buer) auf der Kreissynode im Juni die Vorstellung des Stipendienprogramms „Bildung ist der Lebensschlüssel“ ein. Das Programm ermöglicht Kindern aus armen Familien bzw. Aids-Waisen im tansanischen Partnerkirchenkreis Morogoro den Besuch einer weiterführenden Schule. In Tansania ist der Schulbesuch ab dem achten Schuljahr gebührenpflichtig. Derzeit erhalten acht Kinder ein Stipendium. Mit 800 Euro pro Jahr werden Schulgebühren und Internatsaufenthalt bestritten.

Neu in dem Programm, so Venjakob, ist jetzt die Möglichkeit, eine persönliche Patenschaft zu übernehmen: „Gelsenkirchener oder Wattenscheider Paten würden sich für einen Ausbildungsgang von vier Jahren verpflichten. Sie können die jährlichen Kosten ganz oder anteilig übernehmen.“ Natürlich sind auch weiterhin einmalige oder gelegentliche Spenden sehr willkommen.

„Bildung ist der Lebensschlüssel“ ist ein gemeinsames Projekt der Partnerkirchenkreise mit der Stiftung von Renée und Rudi Kress, Mitglieder der Trinitatis-Kirchengemeinde Buer. Die Kress-Stiftung hat die Kontonummer 160 106 206, Verwendungszweck „Morogoro“, Sparkasse Gelsenkirchen, BLZ 420 500 01. Weitere Informationen gibt es bei Pfarrerin Erika Bogatzki (0209 – 17 98 240) und bei Pfarrer Klaus Venjakob (0209 – 39 82 14). KB

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