Bestand über 2025 hinaus

Die Kreissynode diskutierte die gemeinsame Erhaltung von Kirchen, Gemeindehäusern und Kindergärten

Von 18 bis 22 Uhr tagte die Synode bei ihrer Sondersitzung am 28. Februar. FOTO: CORNELIA FISCHER

Von 18 bis 22 Uhr tagte die Synode bei ihrer Sondersitzung am 28. Februar. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Voraussichtlich am 28. November 2011 wird die Kreissynode eine Liste der zu erhaltenden Gebäude im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid beschließen. Diese sollen zukünftig gemeinsam saniert und finanziert werden.

Die Weichen dafür hat die Kreissynode auf einer Sondersitzung am 28. Februar gestellt. Sie folgte damit einem Antrag des Kreissynodalvorstands (KSV) Der entsprechende Beschluss skizziert auch das Verfahren bis zur Herbstsynode. Zunächst erarbeitet der Kreissynodalvorstand einen Kriterienkatalog „der klären hilft, welche Kirchen, Gemeindehäuser und Kindergärten wir auch 2025 noch nutzen wollen“, heißt es im ersten Absatz. Dieser Katalog wird auf der Synode im Sommer dieses Jahres beraten und verabschiedet. Anschließend sollen die sechs Kooperationsräume, bzw. Vereinigungsgemeinden konkret entscheiden, wie diese Kriterien in ihrem Bereich umgesetzt werden können. Aus deren Vorlagen erarbeitet der KSV die Liste der zu erhaltenden Gebäude, über die die Herbstsynode endgültig entscheidet.

Der Entscheidung über dieses Verfahren war eine ausführliche Beratung vorausgegangen. Die größten Bedenken wurden laut im Blick auf die gemeinsame Finanzierung. Sie kann auf einen weiteren Vorwegabzug von Kirchensteuermitteln hinauslaufen. Das hieße: Eine Gemeinde, deren Kirche nicht auf der Liste steht, bekäme zugleich noch weniger Geld, um sie zu erhalten. Die Trinitatis-Kirchengemeinde Buer hatte einen alternativen Beschluss vorgeschlagen, nach dem die Kooperationsräume über die zu erhaltenden Gebäude entscheiden und deren Finanzierung verantworten sollten. Mit einer knappen Mehrheit von 54 zu 51 Stimmen entschied sich die Synode für den Vorschlag des KSV.

Außerdem hat die Synode eine lange Liste von Prüfaufträgen verabschiedet, um die vielfältigen Arbeitsfelder ebenso wie deren Finanzierung transparent und verlässlich zu gestalten. Auf dem Hintergrund des so genannten „Kienbaum-Gutachtens“ wurde deutlich, dass die Verwaltung zur Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben in Zukunft nicht mehr mit den 9,5 Prozent des jährlichen Kirchensteueraufkommens auskommen wird. Der KSV soll nun ein Modell entwickeln, wie die Mehrausgaben gemeinsam getragen werden können.

Das bereits im Herbst 2010 beschlossene Moratorium wurde für die Wiederbesetzung von Pfarrstellen bestätigt, für die Einstellung von Personal wurde es aufgehoben.

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